Weihnachtsmarkt an mehreren Standorten

„Ein Fest, das wachsen soll“

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Georgios Pechlevanoudis, Henning Onkes und Friedrich Decke (v.l.) beim Pressegespräch zur aktuellen Entwicklung des Nienburger Weihnachtsmarktes.

Nienburg- von Kristina Stecklein. Die Diskussion über den neuen Weihnachtsmarktstandort hat die Nienburger nun bereits seit einigen Monaten begleitet. Nun präsentiert Bürgermeister Onkes den aktuellen Stand.

Vieles ist geplant worden, vieles wurde wieder verworfen. Nun steht fest: Es gibt einen Weihnachtsmarkt. Oder besser – es gibt mehrere Weihnachtsmärkte. Der Winterwald bleibt am Spargelbrunnen, der Weihnachtsmarkt am Ernst-Thoms-Platz und nun fügt sich am Kirchplatz eine Eisbahn mit Budenstadt an.

Wie Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes in einem Pressegespräch mitteilte, wird es noch in diesem Jahr einige Neuerungen geben. „Wir wollen ein attraktives Angebot in zentraler Lage schaffen“, sagt Onkes. Dazu gehört nun tatsächlich, wie mehrfach angedeutet wurde, eine Eisbahn am Kirchplatz.

„Die Eisbahn ist der erste große Schritt. Die Idee ist beharrlich weiter entwickelt worden“, erklärt der Bürgermeister. Am ersten Advent wird die Bahn für Jung und Alt frei gegeben. Bis zum 10. Januar gibt es die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten und „Schlittschuhkünste“ auf die Probe zu stellen.

Neben der Eisbahn gibt es auch einen weihnachtlichen Adventsbasar, der an vier Wochenenden realisiert werden soll. „Der ursprüngliche Basar wurde nun umorganisiert. Das Ganze wird etwas kleiner, dafür gibt es eine kleinere Budenstadt an vier Wochenenden.“

Für weihnachtliches, musikalisches Ambiente sorgt ein ausgewähltes Bühnenprogramm. Jeden Freitag in der Adventszeit unterhalten verschiedene Künstler die Weihnachtsmarktbesucher. Die Band „Holmes und Watson“ konnte für den ersten Freitag organisiert werden, der zweite Termin wird vor allem für Kinder interessant: Volker Rosin wird seine allseits bekannten Lieder zum Besten geben.

Am 18. Dezember, dem vierten Adventsfreitag, bietet sich neben dem Moonlightshopping (bis 22 Uhr) ein weiteres Highlight: Der Coca-Cola-Truck kommt wieder nach Nienburg. Von 14 bis 19 Uhr gibt es auch hier ein breites Bühnenprogramm, ehe der beleuchtete Truck wieder von der Langen Straße zurück fährt.

„Gerade Freitags können die Menschen nach der Arbeit entspannter durch die Stadt gehen“, weiß Georgios Pechlevanoudis, erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft Nienburg Service. „Wir wollen zukünftig natürlich weiter ausbauen und den Weihnachtsmarkt qualitativ voranbringen“, verspricht Pechlevanoudis. Dem stimmt Bürgermeister Onkes zu. „Wir wollen nichts überdrehen. Das Fest soll sich entwickeln und ganz bewusst wachsen. Auch das Altstadtfest hat einmal klein angefangen“, sagt Onkes lachend.

Der Weihnachtsmarkt am Ernst-Thoms-Platz bleibt für dieses Jahr an seinem altbekannten Platz, die Schausteller fühlten sich in ihrer Entscheidungsphase zu eingegrenzt. Darüber muss Friedrich Decke, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung allerdings schmunzeln. „Den Einwand der Schausteller, die Planung sei zu kurzfristig, können wir eigentlich nicht gelten lassen.“ Auch der Winterwald der Bürgerstiftung bleibt am alten Standort.

„Wir wollen niemanden zwingen oder Druck aufbauen. In der weihnachtlichen harmonischen Atmosphäre möchten wir, dass die Teilnehmer mit gutem Gewissen und vollem Beisein dahinter stehen“, betont Onkes „allerdings kann uns nicht vorgeworfen werden, dass wir dafür nicht genügend geworben haben.“

Auch dekorativ wird einiges getan: Über Budenstadt und Eisbahn soll ein Himmel aus ‚Herrnhuter Sternen‘ erstrahlen. „Es sind viele kleine Geschichten und wir sind gespannt, was daraus wird“, sagt Henning Onkes lächelnd „der Rest bleibt den Nienburgern überlassen.“

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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