Nächste Aufführung Samstag

Sing- und Spielgemeinschaft Rohrsen feiert Premiere

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Chaos im Amtszimmer des Bürgermeisters: Die Feierabendschauspieler feierten mit dem plattdeutschen Dreiakter „Twee Börgermeister för een Hallelujah“ im Schulzentrum Heemsen Premiere. 

Rohrsen - Ein turbulentes Theatervergnügen haben die mehr als 100 Zuschauer bei der Premiere der Sing- und Spielgemeinschaft Rohrsen in der Aula des Schulzentrums Heemsen erlebt. Die Feierabendschauspieler hatten sich wochenlang vorbereitet und präsentierten dem Publikum den plattdeutschen Dreiakter: „Twee Börgermeister för een Hallelujah“ (Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah) aus der Feder von Carsten Schreier, ins Plattdeutsche übersetzt von Benita Brunnert.

Im Mittelpunkt der amüsanten Handlung steht Bürgermeister Rainer (Hans-Willi Auhage), der es seiner Frau Hilde (Vera Deppenstedt) und den Mitarbeitern des Rathauses nicht gerade leicht macht. Ständig kommandiert er seine Mitmenschen herum. Als der Rathauschef auch noch den Hochzeitstag vergisst, ist das Maß voll, und seine Ehefrau weist ihn aus dem Haus. 

Also nächtigt er im Rathaus, wo ihn seine entsetzte Sekretärin Regina (Heike Stünkel-Mielke) morgens schnarchend findet. Als im Rathaus die Einweihung des neuen Büros des Bürgermeisters ansteht, sich der Bischof persönlich anmeldet und ein junges Paar zum Vorgespräch für die Trauung ins Rathaus kommen will, ist das Chaos in der Amtsstube perfekt.

Der Bürgermeister scheint vom Pech verfolgt zu sein. Bei den Vorbereitungen für die Einweihungsfeier fällt er von der Leiter und verletzt sich schwer. Die Ehefrau ist völlig geschockt, denn sie geht davon aus, dass ihr Mann den Sturz nicht überlebt hat. Da der Besuch des Bischofs Josef von Josefsbach (Günter Wehrs) bevorsteht, überredet sie den Hausmeister Klausi (Torben Prigge), die Rolle des Bürgermeisters zu übernehmen. Dass das nicht gut geht, kann wohl jeder erahnen. Doch nach einigen Turbulenzen gibt es doch noch ein Happy End.

Als Souffleuse und Spielleiterin fungierte Annegret Galitz, für die Maske zeichnete Ina Bremermann und für die Technik Kira Mielke und Norbert Dreppenstedt verantwortlich. Herbert Andermann war der perfekte Helfer für alles hinter der Bühne.

Am Samstag, 13. Januar, um 20 Uhr folgt die nächste Aufführung im Theater „Auf dem Hornwerk“. Karten ab 13 Euro aufwärts sind im Stadtkontor, Telefon 05021/87 264 und 87 356, E-Mail: theaterkasse@nienburg.de, sowie im Internet erhältlich.

Weitere Aufführungen sind am 21. Januar im „Glasbierhaus“ in Borstel bei Neustadt, am 28. Januar in der „Alten Schule“ Rohrsen, am 1. Februar im Landgasthaus Okelmann und am 4. Februar, 15 Uhr, im Holtorfer Hotel „Zur Krone“ angesetzt. - bia

www.theater.nienburg.de

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