Keine Verletzten

Brand bei BASF in Nienburg 

Nienburg - Im Werk des Chemiekonzerns BASF in Nienburg ist am Samstagmorgen gegen 7 Uhr eine Maschine in Brand geraten.

Die Feuerwehr ging zunächst von zwei vermissten Mitarbeitern aus, wie ein Polizeisprecher erklärte. Kurz darauf stellte sich aber heraus, dass besagte Personen dabei waren, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Dabei zogen sich die Mitarbeiter jedoch eine Rauchgasvergiftung zu und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, berichtet Marc Henkel, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nienburg/Weser.  

Die Werkfeuerwehr Industriepark Nienburg sowie die Ortsfeuerwehr Nienburg haben den Brand mit Feuerlöschern schließlich schnell ersticken.

Zum Zeitpunkt des Feuers hätten sich etwa zehn Personen im Werk aufgehalten. Da die Flammen schnell gelöscht waren, musste nicht evakuiert werden, sagte der Polizeisprecher. Nach der Brandbekämpfung belüftete die Werkfeuerwehr noch den Produktionsbereich. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

Die beide verletzten BASF-Mitarbeiter haben am Nachmittag das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Wie hoch der Sachschaden ist und was die Verpuffung in der Maschine ausgelöst hat, ist noch unklar. 

Bei einem Explosionsunglück im Ludwighafener BASF-Werk Anfang vergangener Woche waren drei Menschen ums Leben gekommen und 30 verletzt worden.

dpa/mh/jom

Rubriklistenbild: © dpa

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