Unternehmen hat zuletzt mehr als zehn Millionen Euro investiert

„BASF-Standort Nienburg ist sicher“

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Besuch bei BASF.

Nienburg - Für Maik Beermann (Wendenborstel), den Bundestagsabgeordneten der CDU, ist sonnenklar: „Der BASF-Standort Nienburg ist sicher!“ Das teilte der Politiker im Anschluss an einen Besuch der zwei Werke der BASF Catalysts Germany GmbH in Nienburg mit.

Beermann informierte sich über den Baufortschritt der kürzlich getätigten Investitionen sowie über Innovationen im Produktionsprozess. BASF produziert am Standort Nienburg Abgaskatalysatoren und sogenannte Adsorbentien – Trocknungsmittel zur Entfernung von Feuchtigkeit aus beispielsweise Gasen, Bremsleitungen und Transformatoren.

Zu Beginn des halbtägigen Besuchs präsentierten die beiden Standortleiter Martin Kraum und Rudolf Piehl, Chemie-Ingenieur Andreas Braedikow, Marco Haake vom Supply Chain, Dorle Werfelmann, zuständig für Arbeitssicherheit, sowie der Produktionsleiter Spezialproduktion Reiner Vogelsang dem Abgeordneten aus dem Landkreis Nienburg in verschiedenen Vorträgen das Unternehmen und dessen historische Entwicklung.

An Muster-Katalysatoren konnte sich Beermann ein Bild von den heute stark individualisierten Anforderungen an die Herstellung von Katalysatoren für verschiedenen Fahrzeugtypen machen. „Wir können jede mögliche am Markt angefragte Kombination herstellen“, erläuterte Kraum. Den immer weiter steigenden Anforderungen an die Erfüllung neuer Abgasnormen steht BASF positiv gegenüber. „Die Politik treibe die Unternehmen damit zu kontinuierlicher Forschung und Entwicklung an“, so Kraum weiter.

Bei der Besichtigung der beiden Werke lernte Beermann die einzelnen Produktionsschritte der Katalysatoren und Trocknungsmittel in der Praxis kennen. BASF investierte in den vergangenen Jahren mehr als zehn Millionen Euro zur Produktionssteigerung und Modernisierung in Nienburg. „Dies ist ein Bekenntnis zum Standort Nienburg und zur Region“, so Piehl. Beermann mahnte an, dass die Industrie in Deutschland die Digitalisierung nicht aus den Augen verlieren dürfe, denn auch sie berge mit möglichen Automatisierungsprozessen ein großes Potential zur Effizienzsteigerung.

Beermann zeigte sich am Ende seines Besuchs zufrieden: „Ich freue mich, dass wir mit BASF ein weltweit führendes und innovatives Unternehmen und einen großen Arbeitgeber für mehr als 500 Mitarbeiter in der Region haben, der sich mit den getätigten Investitionen zukunftssicher in der Stadt positioniert hat.“

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