Kloster-Freunde treffen sich am Sonnabend

Und alles geht auf den 1.000. Vikar zurück

Barbara Kruhöffer, Marion Graw und Erika Windheim (v.l.) sind drei der Stützen der „Freunde des Klosters Loccum“. - Foto: ade

Loccum - Von Beate Ney-Janßen. Das „Treffen der Freunde des Klosters Loccum“ jährt sich am Sonnabend, 21. Mai, zum 30. Mal. Ein Rückblick auf diese 30 Jahre soll in dem Treffen enthalten sein. „Als der 1 000. Vikar im Kloster gefeiert wurde, da ist die Idee aufgekommen.“ Erika Windheim kann sich noch gut daran erinnern, wie es zur Gründung des Freundeskreises kam.

Denn damals, als einer der Vikare als der 1. 000. identifiziert worden war (im Kloster Loccum werden schon seit Jahrhunderten angehende Pastoren ausgebildet), war sie als Mitarbeiterin im Klosterbüro diejenige, die die Einladungen zu dieser Feier an alle noch ausfindig zu machenden ehemaligen Vikare verschicken musste.

Als die Feier ein Erfolg, die Wiedersehensfreude groß und ein Pool an Adressen vorhanden waren, brachte irgendwer die Idee eines jährlichen Treffens von „Freunden des Klosters Loccum“ ins Gespräch. Das erste Treffen jener Art gab es 1987.

„Wichtig war es von Anfang an, dass nicht nur die Profis in Sachen Kirche einbezogen sein sollten, sondern auch die Laien auf diesem Gebiet“, sagt Barbara Kruhöffer. So wie Erika Windheim gehört sie zu jenen, die seit der ersten Stunde in dem Freundeskreis aktiv sind. Während Windheim für die folgenden Jahrzehnte das Sekretariat des Freundeskreises übernahm, startete Kruhöffer mit einer Reihe von Vorträgen und Führungen, in denen sie die „Schätze des Klosters Loccum“ vorstellte.

„Schätze des Klosters“ hat sie auch für dieses Treffen vorbereitet, nun allerdings als Rückblick auf das, was es schon zu hören und sehen gab. Als kleine Ausstellung hat sie diesen Rückblick gemeinsam mit einem Dritten im Bunde, der seinerzeit zu den Gründern gehörte, ausgeheckt – mit Hans-Wilhelm Hube, der damals einen Sitz im Konvent des Klosters hatte. Mit Fotos und mit Kopien der vergangenen Vorträge erinnern beide an solche Kloster-Schätze wie den Gebhardt-Saal, die Steinmetz-Arbeiten im Kreuzgang, an das kostbare Evangeliar in Kloster-Besitz oder auch die neu entdeckte Mandelsloh-Kapelle.

Was ebenfalls zu den jeweiligen Treffen gehört und auch in diesem Jahr nicht fehlt, sind Elemente wie Vorträge zu Themen aus dem Kloster Loccum, Kirche und Theologie, das sind die Wiedersehen mit Menschen, die sich nur dort im Kloster treffen und sich darüber vertraut geworden sind, aktuelle Mitteilungen aus dem Kloster-Geschehen und – jeweils zum Abschluss des Tages – die Rosen-Niederlegung an den Gräbern der Kloster-Stifter sowie die Hora in der Stiftskirche.

Seit wenigen Jahren erst gibt es indes nachmittägliche Diskussionsrunden auf dem Kloster-Sofa. In diesem Jahr erwartet die Gäste angesichts des Themas „Leben nach Luther – Das evangelische Pfarrhaus heute“ eine Diskussion über „Pastor(innen)bilder“.

Erneut haben sich rund 90 Menschen angemeldet – solche aus dem kirchlichen Bereich, aber auch andere, die sich als „Freunde des Klosters“ sehen. Wer bei diesem Treffen dabeisein möchte, kann sich recht spontan noch anmelden im Sekretariat, das mittlerweile die Tochter Erika Windheims, Marion Graw, übernommen hat. Sie ist unter Telefon 05766 / 941575 erreichbar oder im Internet unter freunde@kloster-loccum.de.

Die Teilnahme kostet für „Freunde des Klosters“ 17 Euro, Gäste zahlen 20 Euro.

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