Aktionstag in der Nienburger Clausewitz-Kaserne / Diverse Angebote und imposantes Anschauungsmaterial

Soldaten demonstrieren Verbundenheit mit den Bürgern

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Große Wirkung zeigte der Anblick eines bei einem Unfall demolierten Motorrads, das die Kreisverkehrswacht präsentierte.

Nienburg - Mit einem „Tag der offenen Türen“ in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg stellte sich die Bundeswehr der Öffentlichkeit vor. Bei der Eröffnung betonten der Kommandeur des Zentrums Zivil-Militärische Zusammenarbeit, Oberst Wolfgang Paulik, und Oberstleutnant Jochen Rosendahl, Kommandeur des Bataillons Elektronische Kampfführung 912: „Wir möchten mit dem Aktionstag einmal mehr die Verbundenheit der Soldaten der Kaserne am Standort mit der Stadt und dem Umland unter Beweis stellen.“

Neben den zahlreichen Besuchern waren zum „Tag der offenen Türen“ auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes sowie sein Stellvertreter Wilhelm Schlemermeyer und der stellvertretende Landrat Jürgen Leseberg angereist. Die Ehrengäste und die Besucher zeigten sich beeindruckt von den ausgestellten Gerätschaften. Unterstützt wurde die Bundeswehr vom Technischen Hilfswerk, der Polizei und der Feuerwehr, die sich ebenfalls präsentierten. Außerdem konnte sich das Publikum über die Rettungshundestaffel, das Schießausbildungskonzept und bei einer Waffenschau informieren. Abgerundet wurde das vielfältige Programm mit verschiedenen Aktionen für Kinder und einem Feldgottesdienst.

Zu den Beteiligten gehörte auch die Kreisverkehrswacht Nienburg. Trotz extremer Hitze fanden viele Besucher den Weg zu einem Unfall-Motorrad. Außerdem sammelten junge Besucher mit einem Kettcar und einer Rauschbrille Erfahrungen beim Lenken eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Drogen.

Erwachsene konnten ihre Reaktionen überprüfen: Auf ein Signal hin mussten sie vom Gaspedal auf ein Bremspedal wechseln. Diese Zeit wurde gemessen und mit Standardzeiten verglichen. Alle Daten wurden ausgedruckt und den Testern mitgegeben. Für die Besucher gab es zum Abschluss noch Info-Material über die Arbeit der Kreisverkehrswacht.

msa/hen

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