Mit dem Fahrrad mehr Aufmerksamkeit für Radfahrer einfordern

ADFC ruft zur Teilnahme an "Critical Mass" auf

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Nach der Straßenverkehrsordnung bilden mehr als 15 Radfahrer einen Verband. Autofahrer sollten sich nicht zwischen die Radfahrer drängen.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Um auf schlechte Bedingungen für Fahrradfahrer aufmerksam zu machen, ruft der ADFC in Nienburg zu einer weiteren "Critical Mass"-Veranstaltung auf.

„Zu schmale Radwege, enge Fahrradstreifen, schlechte Fahrbahnen auf Radverkehrsflächen, Benachteiligung an Ampeln und erhebliches Unfallaufkommen Auto gegen Radfahrer sollte die Verantwortlichen nicht kalt lassen“, meint Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club). „Dauerproblem ist die Verdener Landstraße mit dem für alle Verkehrsteilnehmer unbefriedigenden Zweirichtungsradweg.“

Daher wollen die Radler nun wieder am letzten Freitag im Monat in einer größeren Gruppe auf sich aufmerksam machen und als geschlossener Verband auf wichtigen Straßen unterwegs sein. Das nennt sich dann "Critical Mass". „Einmündungen, Einfahrten und erhebliches Verkehrsaufkommen fordern den Verkehrsteilnehmern erhebliche Aufmerksamkeit ab“, schreibt der Verband. Die Polizeistatistik weist ein erhöhtes Unfallgeschehen aus. „Der Appell zur gegenseitigen Rücksichtnahme reicht nicht mehr aus“, meint der Vereinssprecher. „Verkehrsflächen müssen an das sich verändernde Verkehrsgeschehen angepasst werden.“ Aus Sicht des Verbandes ist besonders die Politik gefordert, sich dafür nachdrücklich zu engagieren.

Mit dem Aufruf zur Teilnahme an einer neuen Critical-Mass-Aktion will der Verein wieder mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Fahrradverkehr lenken. Kommen mehr als 15 Teilnehmer mit Fahrrad zusammen, fährt dieser Fahrrad-Verband bedeutsame Verkehrsknotenpunkte in Nienburg an. Start ist am Freitag, 30. September, um 17 Uhr am Goetheplatz. Motorisierte Verkehrsteilnehmer bittet der Verein gleichzeitig um Rücksichtnahme für diese Demonstration.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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