Mann konnte nach ersten Ermittlungen kaum schwimmen

19-Jähriger beim Baden im Heyesee ertrunken

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Mehrere Boote und Taucher machten sich am Sonntagnachmittag auf die Suche des 19-jährigen Mannes.

Husum - Erneut ist beim Baden im Landkreis Nienburg ein junger Mann ums Leben gekommen. Der 19-Jährige sei im Heyesee zwischen Husum und Rehburg untergegangen und ertrunken, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Eine Gruppe rumänischer Gastarbeiter hatte die sommerlichen Temperaturen am Sonntagnachmittag zum Baden am Heyesee in Husum genutzt. Nach Augenzeugenberichten sei einer der Männer auf einer Sandbank des inoffiziellen Badegewässers zirka 40 Meter weit in den See gegangen. Der 19-Jährige, der nach den bisherigen Ermittlungen kaum schwimmen konnte, versank daraufhin in dem plötzlich tiefer werdendem Wasser.

DLRG-Boote nach der Bergung am Ufer.

Die alarmierten Rettungskräfte verschafften sich von zwei Seiten des Gewässers Zugang zum See, die DLRG setzte sofort nach ihrem Eintreffen mehrere Boote und Taucher zur Suche der vermissten Person ein. Trotz des äußerst schnellen Einsatzes aller Rettungskräfte konnten die Rettungstaucher den 19-Jährigen nur noch tot bergen. 

Zur Betreuung der Angehörigen der Badegruppe wurde auch ein Notfallseelsorger hinzugezogen.

Erst am 26. Mai war im Hämelsee im Kreis Nienburg ein 16-Jähriger bei dem Versuch ertrunken , das Gewässer zu durchschwimmen.

DLRG und Feuerwehr sprechen Warnung aus

In diesem Zusammenhang weisen DLRG und Feuerwehr auf die nicht zu unterschätzenden Gefahren an unbeaufsichtigten Gewässern hin. Nichtschwimmer sollten solche Gewässer generell meiden.

dpa / Feuerwehr SG Mittelweser

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