Stadt stellt Alternativen zum Adventszauber vor

Auf „Adventswegen“ durch Nienburg: Mehr Leuchtsterne für die Innenstadt

Leuchtende Sterne und mit Lichterketten geschmückte Bäume
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Mehr Sterne für Nienburg. Die Stadt hat das Beleuchtungskonzept überarbeitet.

Nienburg - Leuchtende Sterne sollen für weihnachtliche Atmosphäre in der Nienburger Innenstadt sorgen. Da Weihnachtsmarkt und Adventszauber in diesem Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden können, hat die Stadt Nienburg andere Angebote geschaffen. 

„Natürlich hatten wir gehofft, dass eine Art Weihnachtsmarkt stattfinden kann“, sagt Bianka Röhrig vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung. „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens mussten wir dann jedoch zurückrudern.“

Unter anderem wurde ein neues, stimmungsvolles Beleuchtungskonzept erarbeitet. Um Nienburg auch ohne Weihnachtsmarkt in einem weihnachtlichen Glanz erstrahlen zu lassen, wurden zusätzlich 30 Leuchtsterne in der Stadt aufgehängt. „Hier geht der Dank besonders an den Bauhof“, sagt Marc Fortmann von der Stadt Nienburg.

„Die Ideen kommen zwar von uns, doch die praktische Umsetzung geht nur mit dem Bauhof.“ Die leuchtenden Sterne findet man am Ernst-Thoms-Platz, am Kirchplatz, im Bereich Lange Straße 31-35, in der Weserstraße, in der Wallstraße und an den Weserterrassen. Die dadurch entstehenden „Adventswege“ sollen die Leute in schöner Atmosphäre durch die Stadt leiten.

Aufkleber auf der Straße weisen den Weg: Marc Fortmann, Henning Onkes und Bianka Röhrig stellen die Adventswege vor.

Aufkleber auf dem Boden weisen entsprechend den Weg zu den Ständen und den beleuchteten Plätzen. „Es geht hier nicht um eine spektakuläre Inszenierung“, sagt Bürgermeister Henning Onkes. „Viel mehr sollen hier atmosphärische Ankerpunkte aufgezeigt werden und ein heimeliges Gefühl verbreitet werden.“ Besonders gefreut habe sich der Bürgermeister über Anwohner, die ebenfalls für festliche Beleuchtung gesorgt haben. „Schön, dass der Funke übergesprungen ist. Die Stadt kann sich durchaus sehen lassen“, findet Onkes.

Zusätzlich haben an bis zu zwölf Plätzen in der Stadt Schausteller ihre Buden aufgebaut und bieten Leckereien „to go“ an. An den Ständen dürfen diese also nicht verzehrt werden. „Es sollen sich keine Grüppchen vor den Buden versammeln“, erklärt Bianka Röhrig. Die Plätze seien per Losverfahren vorrangig an die Schausteller vergeben worden, die sich auch üblicherweise an den Nienburger Märkten beteiligen. Im Januar sollen dann andere Schausteller die Möglichkeit bekommen, ihre Buden in der Stadt aufzubauen. Bis zum 23. Januar dürfen sie dann dort stehen.

„Weihnachten fällt nicht aus, es ist in diesem Jahr nur leiser und distanzierter“, sagt Röhrig. „Die Sterne sind vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer in dieser schwierigen Zeit.“

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