NASA-Feeling am Gymnasium

MDG-Schüler bauen eine Sonde für eine Reise an den Rand des Weltalls

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Eine echte Herausforderung ist der Bau einer Wettersonde für die Schüler des MDG.

Nienburg - Von Hartmut Grulke. In knapp zwei Wochen wird sich zeigen, ob die umfangreichen Vorbereitungen erfolgreich waren. Dann werden 31 Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums einen Wetterballon an den Rand das Weltalls schicken. Sollte alles nach Plan laufen, steigt das mit einer selbstgebauten Sonde ausgerüstete Fluggerät bis in die Stratosphäre auf.

Das Weltraumprojekt ist Bestandteil des MDG-Seminarfachkurses „Physik/Biologie“ im elften Jahrgang. Seit den Sommerferien bereiten die Schüler den Start vor. Dabei ist der Weg das Ziel. Und so sind die Akteure nicht nur im Hinblick auf Modellbau, Elektronik und Computersoftware gefordert. Lernziele sind darüber hinaus Marketing, Management und Teamarbeit. 

Gesponsert von der Sparkasse Nienburg konnte die Schule über die Firma Stratoflights den erforderlichen Bausatz für den Wetterballon mit Sonde erstehen. Bausatz heißt in diesem Fall: „Sonde, Kameras, Instrumente zur Bestimmung von Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit, Sender selbst zusammenbauen, verkabeln und ausprobieren. Physik zum Anfassen.

Ziel: Stratosphäre

Angefangen mit der Planung hatten die Kursteilnehmer gleich nach den Sommerferien. Der Start des Wetterballons ist für Freitag, 8. Dezember, um 10.15 Uhr vom Gelände des Nienburger Stadions aus vorgesehen. Bis dahin müssen die Schüler komplexe Konzepte erstellen – von Sondenbau und Technik über Marketing bis hin zum Catering am Veranstaltungstag. Auch mussten im Vorfeld Fragen der erforderlichen Genehmigungen und der Versicherungen geklärt werden.

Flugziel ist die Stratosphäre. In etwa 35 Kilometern Höhe sollen Messungen und Fotografien gemacht werden. Danach zerplatzt der mit Helium gefüllte Wetterballon durch den geringen Umgebungsdruck und die Sonde segelt an einem Fallschirm zurück zur Erde. Mithilfe eines GPS-Trackers kann der Wetterballon dann auf wenige Meter genau geortet und geborgen werden. So ist der Plan der Gymnasiasten und alle sind sich sicher: „Er wird funktionieren."

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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