Neunmonatige Sanierungsarbeiten an B6 rund um Nienburg beginnen am 24. August

Ausgebremst: Auf Vollsperrung folgt Dauerbaustelle

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Noch rollt der Verkehr flüssig. Das wird in Kürze nicht mehr so oft der Fall sein.

Nienburg/Lemke - von Leif Rullhusen. Auf die Autofahrer im Landkreis kommt einiges zu: Die B 6 – Nienburgs wichtigste Verkehrsader – wird erst gekappt und dann für neun lange Monate zum Engpass.

NIENBURG / Lemke (ru). Auf die Autofahrer im Landkreis kommt einiges zu: Die B 6 – Nienburgs wichtigste Verkehrsader – wird erst gekappt und dann für neun lange Monate zum Engpass.

Komplett gesperrt ist die Bundesstraße zunächst am kommenden Wochenende auf Höhe der Ortsumgehung Lemke. Grund für die Vollsperrung sind Bauarbeiten zur Mängelbeseitigung der Fahrbahnoberfläche auf zwei, erst im Frühjahr sanierten Brücken. „Dort wird nachgebessert. Der Bereich ist etwas huckelig“, erklärt Jana Winkler, Leiterin des Fachbereichs Bau bei der Niedersächsischen Straßenbaubehörde in Nienburg. Deshalb werde die Deckschicht abgefräst und durch eine neue ersetzt. Aufgrund der Fahrbahnbreite sei das nur unter Vollsperrung möglich.

Die beginnt am kommenden Samstag, 15. August, um 16 Uhr und endet voraussichtlich am Sonntag, 16. August, gegen 22 Uhr. Der Pkw-Verkehr wird während dieser Zeit zwischen Sudhalenbeck und der Anschlussstelle Lemke über die „alte B 6“ und die Landesstraße 351 (Oyler Straße) durch Lemke geführt. Der Schwerverkehr wird großräumige über die Landesstraße 351 (Hoyaer Straße) nach Norden über Bücken und weiter über die Landesstraße 352 zur B 6 bei Windhorst umgeleitet.

Eine Woche danach wird die Ortsumgehung Nienburg zur Dauerbaustelle – ein dreiviertel Jahr lang. Bis zum Mai kommenden Jahres sollen sich die Sanierungsarbeiten auf der B 6 zwischen Lemke im Norden und Langendamm im Süden über eine Länge von zehn Kilometern hinziehen. Start dazu ist am Montag, 24. August.

In insgesamt vier Bauabschnitten bekommt die Bundesstraße einen neuen Fahrbahnbelag. Außerdem werden die Brücken in diesem Bereich saniert. „Wir beginnen mit dem Bauabschnitt zwischen Lemke und der Anschlussstelle West/Seegraben in Fahrtrichtung Hannover“, berichtet Jana Winkler. Die Anschlussstelle werde in diesem Zuge mit saniert, die Abfahrt aus Richtung Bremen ist dann nicht möglich.

Zeitgleich hierzu wird in Fahrtrichtung Bremen die B 6 auf Höhe der Anschlussstelle Mitte gesperrt, der Verkehr dementsprechend auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. In diesem Zuge wird die Parallelstraße von der Celler Straße bis zum Real-Kreisel ebenfalls voll gesperrt.

Die Bundesstraße selbst ist dagegen während der gesamten Baumaßnahme, wenn abschnittsweise auch nur zwei- statt vierspurig, durchgehend befahrbar. „Eine Vollsperrung ist für die gesamte Baumaßnahme nicht vorgesehen“, versichert die Fachbereichsleiterin. Eine Geduldsprobe erwartet die Verkehrsteilnehmer bis zum kommenden Frühjahr wohl trotzdem.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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