Volksbank sponsert Fahrzeug für das Projekt der Bürgerstiftung

Neuer Fahrdienst für Krebspatienten startet in Nienburg

Volksbank Bürgerstiftung Spende Auto
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Volksbank-Vorstand Markus Strahler (l.) übergibt den Skoda an Frank Lehmeier (r.), dem Vorstandsvorsitzenden der Bürgerstiftung. 

Nienburg - von Leif Rullhusen. Die „Bürgerstiftung im Landkreis Nienburg“ stellt einen ehrenamtlichen Fahrdienst für Krebspatienten auf die Beine. Die Volksbank sponsert das Auto dafür.

Gutes und Nachhaltiges will die „Bürgerstiftung im Landkreis Nienburg“ für Stadt und Kreis schaffen. Ihr aktuelles Projekt in diesem Sinne ist die Einrichtung eines ehrenamtlichen Fahrdienstes für Krebspatienten. „Die Sozialversicherungsträger übernehmen nicht immer die Fahrtkosten. Während die die Kosten der Transporte zu Behandlungen bezahlt werden, ist das bei Vor- oder Nachuntersuchungen oft nicht der Fall“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Frank Lehmeier. Diese Fahrten will die Stiftung ehrenamtlich übernehmen.

Die Volksbank überreicht der Bürgerstiftung einen Skoda

Am Montag ist sie der Umsetzung ihres Projektes einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Die Nienburger Volksbank überreichte Lehmeier ein Skoda Fabia, mit dem zukünftig die Patienten gefahren werden sollen. Das Kreditinstitut sponsert den gut drei Jahre alten kompakten Kombi, der aus dem Fuhrpark der Bank stammt. „Die Mobilität Bedürftiger ist uns ein großes Anliegen“, begründet Volksbank-Vorstand Markus Strahler das Engagement.

Die Bürgerstiftung entwickelte das Projekt zusammen mit der Krebsnachsorge Nienburg. Der Fahrdienst soll sowohl die finanziellen Belastungen der Familien mit einem krebserkrankten Mitglied, als auch den Zeit- und Belastungsdruck der Angehörigen mindern, verdeutlicht Lehmeier. Die Fahrten zu den spezialisierten Arztpraxen oder Kliniken seien oft weit. Sie gingen häufig nach Hannover oder Minden.

Die Bürgerstiftung sucht noch ehrenamtliche Fahrer

Lehmeier rechnet damit, dass die Bürgerstiftung etwa in vier Wochen mit ihrem Patientenfahrdienst starten kann. Ehrenamtliche Fahrer gebe es bereits. „Wir können aber noch weitere gebrauchen“, betont er. Wer Interesse an der Tätigkeit als ehrenamtlicher Fahrer hat, sollte sich per E-Mail unter info@buergerstiftung-nienburg.de an die Bürgerstiftung wenden.

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