Krönender Abschluss

Neue Nienburger Meerbachbrücke hat nun ein Geländer

Drei Männer stehen vor einem Brückengeländer.
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Volker Dubberke und Frank Lehmeier von der Bürgerstiftung Nienburg sowie Ingenieur Michael Pohl sind zufrieden mit dem Gesamtbild.

Nienburg - Was lange währt, wird endlich gut. Das dürfte auch auf die Nienburger Meerbachbrücke zutreffen. Zufrieden präsentierte Michael Pohl, der bei der Stadt verantwortliche Ingenieur, am Dienstag nun abschließend das neue Brückengeländer. Die neuen Wartehäuschen an den Bushaltestellen wurden ebenfalls freigegeben und ermöglichen den Fahrgästen nun eine trockene Wartezeit.

Der Verkehr über die Brücke rollt bereits seit Oktober wieder – nach rund siebenmonatiger Bauzeit. Die marode Brücke wurde durch einen Neubau ersetzt. Kraftfahrzeuge können die neue Brücke nun nur noch im Wechselverkehr überqueren. Mehr Platz ist jedoch für Fußgänger und Radfahrer.

Die Meerbachbrücke und besonders die Gestaltung des Geländers waren jahrelang Gegenstand politischer Diskussionen. Nachdem zwischenzeitlich eine Glaskonstruktion und eine historisch anmutende Variante im Gespräch waren, sorgt nun ein graues Füllstabgeländer aus Stahl für die Sicherheit der Passanten.

Michael Pohl zieht ein positives Fazit. „Ich habe selten so eine ruhige Baustelle gehabt.“ Die Anlieger seien stets geduldig gewesen und mit dem Resultat ist er sehr zufrieden. Auch die Abnahme sei tadellos gelaufen.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt 760 000 Euro. Es würden nun lediglich noch Feinarbeiten fehlen, wie beispielsweise die Bepflanzung der bereits angelegten Beete. Dies würde jedoch erst im Frühjahr geschehen, sagt Pohl.

Um das Gesamtbild abzurunden, hat die Bürgerstiftung Nienburg für eine neue Sitzgelegenheit gesorgt: Eine Seniorenbank aus Holz mit passendem Mülleimer. „Die Bank hat eine sehr aufrechte Lehne und ist insgesamt etwas höher. Dadurch ist das Sitzen und Aufstehen auch für ältere Menschen komfortabel“, erklärt Frank Lehmeier, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Nienburg. „Das heißt natürlich nicht, dass dort nicht auch junge Leute Platz nehmen dürfen“, fügt er lachend hinzu.‹

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