Lemker Günter Tonn organisierte Benefiz

Konzertabend für ALS-Forschung voller Erfolg

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Günter Tonn (dritter von links) bedankte sich bei Pastorin Matthias (erste von links), Ingrid Haberland von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke und Günter Ballandat für die Unterstützung.

Marklohe - Das von Günter Tonn inszenierte Benefizkonzert für die Amyotrophie Lateralsklerose (ALS) Forschung war ein voller Erfolg. Mehr als 200 Zuhörer waren zu dem Konzertabend in die Markloher St. Clemenskirche gekommen.

Sie alle wollten nicht nur einen tollen Konzertabend erleben, sondern mit einer finanziellen Spende auch etwas dazu beizutragen, dass weitere medizinische Forschungen für die Muskelerkrankung möglich sind. Zum Krankheitsverlauf von ALS gehören unteranderem Sprachverlust und Schluckstörungen, die Muskeln lassen immer weiter nach und schließlich kommt es aufgrund der Amyotrophie Lateralsklerose zu einer Totallähmung des Körpers. 

Der Lemker Tonn, der selbst an der unheilbaren Krankheit leidet, hofft, dass möglichst durch viele Spendengelder die Forschung über diese Krankheit weitergeführt werden kann. Marklohes Bürgermeister Günther Ballandat, der auf Wunsch seines Ratskollegen Günter Tonn die Begrüßung der zahlreichen Gäste vornahm, betonte: „Wir sind heute einer Einladung gefolgt, die nicht alltäglich ist“. Anerkennung zollte Ballandat gegenüber von dem Initiator Tonn, der mit seiner Krankengeschichte an die Öffentlichkeit gegangen ist, um Hilfe von Mitmenschen zu erfahren. 

Doch nicht für ihn selbst, sondern für die Forschung sammelt Tonn Geld. „Ich möchte keinen Cent davon haben“, erklärte er im Vorfeld des Konzerts. Er möchte, dass die heimtückische Krankheit besser erforscht und eventuell auch besser therapiert werden kann. Daher gab es nun auch das Benefizkonzert. Der Markloher Bürgermeister gab auch im Namen seines Ratskollegen bekannt, dass weitere Veranstaltungen geplant seien um weitere Spenden für die Forschung der schleichend kommenden Krankheit einzuwerben. Den Auftakt des Benefizkonzertes bildete eine Andacht mit Pastorin Gabriele Matthias, die in ihrer Andacht erklärte, dass in der Vorweihnachtszeit auch Sorgen und Ängste ihren Platz haben. 

Denn die Adventszeit sei nicht nur die Zeit der Freude. Wer Kummer habe für den seien die Nächte am schwersten, denn wenn die Nacht am tiefsten sei, sei der Schmerz auch schlimmsten. Jedoch sollte man an keinem Tag die Hoffnung verlieren, erklärte die Pastorin weiter. Die Andacht wurde musikalisch begleitet vom Posaunenchor. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in der vollbesetzten Kirche das Trio „Holmes & Watson“ mit bekannten Songs von Simon & Garfunkel, The Beatles und Neil Diamond. Nähere Informationen zum Engagement von Günter Tonn gibt es auch im Internet unter www.als-spendenaktion.de

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Quelle: BlickPunkt Nienburg

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