Kirchengemeinden Stolzenau und Schinna bieten Stationengang an

 Weihnachtsgottesdienste im Netz statt in der Kirche

St. Martin Nienburg
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Die Nienburger St. Martinskirche überträgt den Gottesdienst am Heiligen Abend als Live-Stream.

Landkreis Nienburg. Auf die einzigartige Atmosphäre der Weinachtsgottesdienste am Heiligen Abend in den Kirchen müssen die Menschen in diesem Jahr in vielen Gemeinden verzichten.

Selbst Freiluftgottesdienste wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen noch kurzfristig abgesagt. Wenn Gottesdienste stattfinden, dann nur mit Anmeldung und unter Berücksichtigung entsprechender Hygiene- und Abstandsregeln. Entsprechend wenig Menschen finden in den Gotteshäusern Platz. Gesang ist selbstverständlich tabu. Viele Gemeinden setzen deshalb statt dessen oder zusätzlich auf Onlinegottesdienste. Informieren können sich Interessierte nach dem aktuellen Stand auf der Homepage oder im Schaukasten ihrer Kirchengemeinde.

Stilles Gebet und Stationengang in Stolzenau und Schinna

Einige Gemeinden haben darüber hinaus kreative Alternativen entwickelt. So öffnen zum Beispiel die Kirchengemeinden Stolzenau und Schinna die Kirchen von 14.30 bis 18.30 Uhr für ein stilles Gebet und einen Stationengang. Bei leiser Musik im Hintergrund haben die Besucher die Möglichkeit, für einen Moment zu verweilen. Außerdem liegt eine Weihnachtsgeschichte und ein Malbogen für Kinder aus, so dass sie zu Hause noch einmal in Ruhe nachlesen können, worum es an Weihnachten geht. Auch gibt es die Möglichkeit, sich das Licht von Betlehem mitzunehmen.

Das Licht von Bethlehem

„In Österreich entstand in den achtziger Jahren die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bethlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Jedes Jahr wird seit Beginn der Aktion in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind das Licht entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Von dort wird es am dritten Adventswochenende in fast alle europäischen Länder gesandt. Wir haben das Licht von unserer katholischen Schwestergemeinde St. Christophorus erhalten und möchten es an Sie weitergeben. Bringen Sie dazu bitte eine tragbare Laterne mit einer Kerze mit. Mitarbeiter der Gemeinden werden Ihnen das Licht dann gerne zum Mitnehmen überreichen“, erklärt Pastor Karsten Gelshorn.

Aktionen in Hassel und Hämelhausen

Vor der Kirche in Hassel steht ein Weihnachtsbaum, der von den Bürgern in der Vorweihnachtszeit geschmückt werden durfte. Voll und bunt soll der Baum für Spaziergänger oder beim Besuch der offenen Kirche an den Weihnachtstagen erstrahlen. Ab Heiligabend steht auch vor der Kapelle in Hämelhausen ein etwas anderer Baum und es werden Leinen gespannt, an denen Sterne aufgehängt werden dürfen. Gebastelte oder gekaufte, große oder kleine, mit Wunsch versehen oder ohne. Jeder, der mag, ist eingeladen, etwas zu einem möglichst vollen Sternenhimmel beizutragen. Und jede und jeder ist eingeladen, sich in Hassel oder Hämelhausen „Mensch, fürchte dich nicht“ als Giveaway von den Leinen mit nach Hause zu nehmen.

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