Brandherd konnte schnell lokalisiert werden

Ehemalige Hofstelle brennt in den frühen Morgenstunden

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Landesbergen – Von Nils Raake. Eine Einsatzalarmierung riss die Kräfte der Feuerwehr Landesbergen Am Dienstagmorgen um kurz nach 5 Uhr aus den Betten. Aus einer unbewohnten Hofstelle in der Landesberger Ortsmitte drang Brandrauch auf die angrenzende Bundesstraße.

Umgehend gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz über. Während die Trupps sich durch das Brandobjekt vorkämpften, schufen die Kameraden von außen mit einer Motorkettensäge einen Zugangsweg über das stark bewachsende Gelände hinweg, um Schlauchleitungen verlegen zu können und schließlich auch einen Leitereinsatz auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes einzuleiten. 

Binnen kurzer Zeit ließ die Einsatzleitung außerdem zur Verstärkung die benachbarten Feuerwehren aus Brokeloh, Estorf und Leese sowie die Fachgruppe „Einsatzleitung Ort“ der Samtgemeinde Mittelweser zur Schadensstelle rufen. 

Ungeklärte Ursache

Die ersten Kräfte konnten mit der Wärmebildkamera schnell den Brandherd im stark verrauchten Gebäude lokalisieren: Auf dem Strohboden im ersten Obergeschoss war aus ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das sich über die Zwischendecke und den Dachstuhl langsam ausbreitete. Schnell gingen weitere Atemschutztrupps von außen über die Feuerwehrleitern an das Gebäude vor und begannen damit, das Dach abzudecken, um bei den Löscharbeiten auch die entlegenen Glutnester zu erreichen. Im Verlauf wurde dabei auch der mit Stroh beladene Dachboden geräumt und das Brandgut außen kontrolliert abgelöscht. 

Samtgemeindebürgermeister vor Ort

Zur Absicherung der Einsatzkräfte stand zunächst ein Rettungswagen des DRK Steyerberg vor Ort bereit, der schließlich von den Einsatzkräften der Landesberger Johanniter abgelöst wurde. Auch ein Mannschaftstransportwagen der Johanniter war schließlich vor Ort, um die zahlreichen Kräfte mit Kaffee und Getränken zu versorgen. 

Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer machte sich ein Bild von der Lage vor Ort und sprach den Einsatzkräften seinen Dank aus. Nach etwa vier Stunden waren die Löscharbeiten beendet und die Kräfte konnten zu ihren Standorten zurückkehren. 

Durch die Lage der Einsatzstelle an der Doppelkurve in der Ortsmitte wurde der Straßenverkehr zeitweilig stark beeinträchtigt. Der Durchgangsverkehr wurde über die umliegenden Gemeindestraßen umgeleitet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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