Bücker diskutieren Nachnutzung zweier alter Eon-Avacon Stationen

Kultur oder Tiere statt Trafo

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Aufgrund seiner Größe eignet sich das ausgediente Trafohaus in Dedendorf eventuell auch für eine kulturelle Nutzung. ·

Hoya - Bücken/Duddenh. · Über  eine neue Nutzung der  stillgelegten Transformatoren-Häuser in Dedendorf und  Duddenhausen haben interessierte Bürger am Dienstag im Gemeindehaus Bücken  diskutiert. Wilhelm Hevert und Wolfgang Heisig hatten eine Umwidmung vor einiger Zeit im Rat des Fleckens ins Spiel gebracht.

Zum offenen Gespräch eingeladen waren alle Vereine, Organisationen, Dorfgemeinschaften, Gruppen und interessierte Bürger des Fleckens. 14 Personen kamen, neben Ratsmitglieder auch Vertreter des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, des Nabu, der Bruchinteressentenschaft Dedendorf, der Dorfgemeinschaft Dedendorf und der Dorfgemeinschaft Duddenhausen sowie der Hegeringleiter Klaus Twietmeyer, Wilhelm Hevert und Wolfgang Heising.

Bürgermeister Wilhelm Schröder moderierte das Gespräch, in dem vor allem die Gäste vom Nabu, Konrad Löhmer und Wilhelm Sprick, von ihren Erfahrungen mit anderen Trafohäusern berichteten. Bereits 2006 haben sie in Schessinghausen bei der Errichtung des damals ersten „Tierhotels“ in einer ausgedienten Trafostation geholfen, damit dort Fledermäuse, Schleiereulen oder Rauchschwalben einen Unterschlupf finden. „Die Anwesenden nahmen mit großem Interesse auf, dass der Nabu unterschiedliche Nistkästen und ähnliche Einrichtungen schaffen würde“, sagt Wilhelm Schröder.

Der Gemeinderat wünscht sich jedoch, das jemand die Trägerschaft der Gebäude übernimmt, dies möchte der Nabu nicht. Derzeit gehören die Häuser der Eon-Avacon, die Grundstücke der Gemeinde.

Die Bruchinteressentenschaft in Dedendorf kann sich eine personelle Unterstützung für den Nabu vorstellen. Helmut Gründel sagte, dass er das Außengelände der Trafostation Dedendorf schon lange pflege.

Weil das dortige Gebäude sehr groß ist, wäre auch eine Nutzung als kultureller Anlaufpunkt denkbar. „Wolfgang Heising und Wilhelm Hevert brachten einige interessante Ansätze in die Gesprächsrunde ein“, sagt Wilhelm Schröder.

Schlussendlich versicherten zwar viele Anwesende ihre persönliche Unterstützung zu einer nachhaltigen Nutzung, konkrete Schritte sollen jedoch erst nach weiteren – für alle Inzteressierten offenen – Gesprächen erfolgen. · mwe

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