Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren endet am Sonntag

Jede Menge Wehmut schwingt wohl mit

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Guten Appetit: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot ließen sich die Zeltlager-Beteiligten nicht entgehen. Es gab auch in Münchehagen ausnahmslos Lob für das Küchen-Team.

Münchehagen - Von Kurt Henschel. Es ist fast vollbracht. Was am Freitag vergangener Woche trotz leichten Nieselns erwartungsvoll und fröhlich begonnen, sich danach dank sintflutartiger Regenfälle im Verlauf dieser Woche fast zu einem „Überlebenstraining“ entwickelt hatte und später zur Normalität zurückkehrte, ist morgen vorbei: Um 11 Uhr beginnt die Abschlussfeier für das 38. Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Nienburg in Münchehagen.

Dass diese Veranstaltung aus Gründen der üblen Witterung derart „turbulent“ verlaufen würde, hatte niemand ahnen können. Und ganz sicher hätten sich Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze und die beiden Stellvertreter Andreas Ohling sowie Tristan Müller ihr erstes Zeltlager in Vollverantwortung etwas entspannter vorgestellt. Aber sie haben es gemeistert und es mit ihren stets bestens gelaunten Mitarbeitern der Fachbereiche geschafft, fast alle Teilnehmer bei Laune zu halten. Zwar waren Langendamm / Witebsk sowie Haßbergen vorzeitig abgereist, ansonsten hielten aber alle durch, obwohl manches Zelt beinahe davongeschwommen war und deshalb beispielsweise Rohrsen und Eystrup in die Schule umzogen.

Alles bereits vergessen, denn die letzten Lager-Tage gingen zwar nicht bei sommerlicher Hitze, aber immerhin weitgehend trocken über die Bühne.

Bis 10.30 Uhr packen die Jugendfeuerwehren morgen ihre Sachen ein, um dann zur Abschlussfeier auf den Sportplatz zu marschieren. Am Nachmittag dann ist der Abbau der Zelte, der spannend verlaufen dürfte. Der Grund: Außer mehreren Traktoren kann kein Fahrzeug auf die immer noch matschige und von Entwässerungsgräben durchzogene Wiese. Die Traktor-Besatzungen holen die Übergangs-Unterkünfte auf trockenes Terrain, wo sie dann in die Fahrzeuge der beteiligten Wehren umzuladen sind. „Wir hoffen auf einen reibungslosen Ablauf“, erklärte Mario Hotze. Er hatte übrigens uneingeschränkte Unterstützung der örtlichen Wehr, deren Mitglieder buchstäblich alles gegeben haben, um das Zeltlager vor einem vorzeitigen Aus zu bewahren.

Darauf dürfte er morgen in seiner Rede sicher eingehen und seinen Mehrfach-Dank an alle aussprechen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Und ein gewisses Maß an Wehmut dürfte wieder mitschwingen, wenn sich morgen alle Lager-Beteiligten in alle Winde verstreuen und in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Ein wenig traurig schaut dann wohl auch Wolfgang Adolph drein. Der 60-jährige Fachbereichsleiter für die Abendveranstaltungen will aussteigen, hat aber noch keinen Nachfolger gefunden. Feuchte Augen könnten auch bei Marc Henkel zu erkennen sein. De 44-Jährige gibt sein Amt als Pressesprecher der Kreisjugendfeuerwehren ab, hat aber seinen Nachfolger in Münchehagen bereits an seiner Seite gehabt: Philip Wehrenberg (20).

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