Abbau-Regelung am Sonntag bekommt besondere Bedeutung

Eine Herausforderung steht noch bevor

Mario Hotze, Chef der Kreisjugendfeuerwehr Nienburg, sieht mit dem Abzug der Zeltlager-Teilnehmer am Sonntag einer weiteren Herausforderung entgegen. - Foto: Kurt Henschel

Münchehagen  - Von Kurt Henschel. Mehrere Herausforderungen sind im Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren bereits mit vereinten Kräften bewältigt worden, doch eine steht noch bevor: Der Abbau der Zelte im Anschluss an die Abschlussfeier am Sonntag. Wegen der enormen Regenfälle zu Beginn dieser größten Jugendveranstaltung im Landkreis Nienburg ist die Wiese von Landwirt Friedrich Kallendorf immer noch derart weich, dass es zu einem Terminplan für einen geordneten Abzug kommen dürfte.

Donnerstagabend tagten die Jugendfeuerwehrwarte mit den Funktionern der Kreisjugendfeuerwehr, um das geeignete Procedere zu besprechen. Wie es am Sonntag laufen soll, darüber mehr in der morgigen Ausgabe und auf der letzten Sonderseite des 38. Kreis-Zeltlagers.

Dort läuft nach anhaltender Wetter-Beruhigung längst alles normal und relativ entspannt. Selbst die überaus emsigen Mitglieder der Ortsfeuerwehr Münchehagen, die wegen der Wassermassen mehr zu tun gehabt hatten als ihnen lieb gewesen sein dürfte, hatten inzwischen Gelegenheit, ein Feierabend-Bier zu sich zu nehmen.

Alles läuft im Lager, was sich jeden Morgen an der Dauer der Besprechungen ablesen lässt. Größere Probleme gibt es nicht, zu den kleineren gehören das Einsammeln von Müll oder die Bestrafung der sogenannten „Waldpinkler“, die es nicht geschafft hatten, eine der reichlich vorhandenen Toiletten aufzusuchen.

Gestern präsentierten sich neben den Handwerksbetrieben auch Kunstradfahrer im Versorgungszelt, in dem sich auch eine starke Gruppe von Alt-Feuerwehrleuten aus Hoya bei Kaffee und Kuchen verwöhnen ließ. Ihr Besuch im Kreis-Zeltlager hat längst Tradition. Für die Zeltlager-Bewohner stand abermals der Bungee-Jumper der Avacon zur Verfügung.

Maik Beermann, Bundestagsabgeordneter der CDU und seit Dienstag und bis heute Abend Mitglied der Jugendfeuerwehr Wendenborstel, stand gestern tagsüber wegen einer Außerhalb-Verpflichtung nicht für irgendwelche Arbeiten zur Verfügung. Am Tag zuvor half er im Bastelzelt und wusste sich dort des Andrangs nicht zu erwehren. Heute beginnt sein Dienst um 6 Uhr – in der Küche.

Mehrfach vorbeigeschaut im Zeltlager hatten auch Münchehagens Ortsbürgermeisterin Renate Braselmann, Martin Franke, Bürgermeister der Stadt Rehburg-Loccum, sowie Marja-Liisa Völlers aus Münchehagen, die soeben zur SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 gekürt worden ist. Darüber hinaus waren immer wieder auch Einwohner zu Besuch und lobten die Diszi-plin der Jugendlichen und deren Durchhaltevermögen in Anbetracht der miesen Bedingungen der wettertechnischen Art, die sogar beinahe für einen vorzeitiges Ende der Veranstaltung gesorgt hätten.

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