Geld soll in zwei Samtgemeinden fließen / Jeweils drei Enthaltungen

Kreisschulbaukasse macht 649 581 Euro locker

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Führung: Konrektor Christian Möller (mit Weste) zeigte den Ausschuss-Mitgliedern und den Vertretern der Kreisverwaltung das Gymnasium in Stolzenau. ·

Stolzenau - Von Kurt Henschel. Über einen Geldregen dürfen sich die Samtgemeinden Marklohe und Heemsen freuen: Der Ausschuss für allgemeinbildende Schulen des Landkreises em pfahl am Dienstag im Verlauf seiner Sitzung im Gymnasium Stolzenau, Geld aus der Kreisschulbaukasse nach Drakenburg, Marklohe und Wietzen zu pumpen.

Vorbehaltlich einer Zustimmung des Kreisausschusses und des Kreistags leert sich die Kreisschulbaukasse um exakt 649 581 Euro – maximal. Der Betrag errechnet sich aus förderungsfähigen Zuwendungen für die Sanierung der Sporthalle in Marklohe (Kosten gesamt: 230 000 Euro), die Sanierung der Sporthalle in Wietzen (850 000 Euro), den Bau einer Mensa an der Grundschule in Wietzen (685 000 Euro) sowie Instandsetzungs-Maßnahmen an der Grundschule in Drakenburg (372 600 Euro). Bei jeweils drei Enthaltungen beschloss der Ausschuss, höchstens 537 222 Euro nach Marklohe und maximal 112 359 Euro nach Heemsen zu überweisen.

Jörg Niemeyer vom Fachdienst Schule und Kultur hatte zuvor erläutert, dass die Sporthalle Marklohe einen neuen Schwingboden, neue Sanitäranlagen, die der Trinkwasserverordnung entsprechen, elektrische Beleuchtung sowie eine neue Lüftungs- und Regelungsanlage bekommen soll. Für die Sporthalle in Wietzen ist ein Austausch einer Glasbaustein-Wand vorgesehen, dazu kommen die energetische Sanierung der Decken und Wände. Neue Sanitär- und Heizungsanlagen, Prallschutz-Wände und ein neuer Hallenboden komplettieren das Paket.

Eine Mensa mit Platz für 60 Kinder (40 aus der Schule und 20 aus der Kindertagesstätte) soll an der Grundschule in Wietzen entstehen. Alle bisher genannten Vorhaben sollen bis zum Ende der Sommerferien in diesem Jahr erledigt sein, so Niemeyer.

An der Grundschule in Drakenburg ist laut Jörg Niemeyer die Erneuerung des Haupteingangs fällig. Außerdem soll das veraltete Sporthallen-Flachdach einem neuen Dach weichen. Die Sanierung der schadstoffhaltigen Wärmedämmung sowie der Bau eines zweiten Fluchtweges mit Außentreppe von der Tribüne aus seien ebenfalls erforderlich, so der Fachdienst-Leiter aus dem Nienburger Kreishaus. Er wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass die Einschulungszahlen für die Grundschule Drakenburg eine langfristige Bestandsgarantie über mindestens 14 Jahre fraglich erscheinen lassen.

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