Pastorin lässt Kerzen lange liegen

Knüppelhart am Weihnachtsbaum

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Baumkerzen: Damit der Baum lange im Lichterschein glänzt, müssen die Kerzen ein hohes Alter haben.

Manche schwören auf elektrische Lichterketten, andere lassen nichts anderes als „echte“ Kerzen an ihren Weihnachtsbaum, auch wenn die Lichterfreude damit manchmal etwas kurz ist. Einen Tipp und Trick für lang anhaltenden, flackernden Lichterschein wendet Gabriele Arndt-Sandrock an.

Sie muss sich frühzeitig entscheiden, welche Kerzenfarbe sie an ihrem Baum haben möchte. Ungefähr zehn bis 15 Jahre bevor sie den jeweiligen Baum in ihrem Wohnzimmer aufstellt. So alt sind nämlich die Kerzen, die die Pastorin in jedem Jahr an die Zweige steckt. „Knüppelhart“, sagt sie, würden die Kerzen über die Jahre werden und so ihre Brenndauer verlängern.

Die Erfahrung, dass die kleinen Stearin-Lichter nach rund einer Stunde heruntergebrannt sind, hat wohl jeder schon einmal gemacht, der diese Art der Weihnachtsbaumbeleuchtung pflegt. Das war der Rehburgerin schon immer zu kurz und so öffnet sie wenige Tage vor dem Heiligen Abend die unterste Schublade einer Kommode und sucht heraus, was möglichst alt ist.

Älteste Kerzen aus 1999

Welche Kerzen sind besonders alt? Gabriele Arndt-Sandrock wählt den Weihnachtsbaumschmuck aus.

Viele Päckchen mit Baumkerzen liegen darin und auf jedem Päckchen hat sie notiert, in welchem Jahr sie diese Kerzen gekauft hat. Neue Kerzen kommen jeweils hinzu, die ältesten werden benutzt. Ein Päckchen stammt noch aus dem Jahr 1999 – der Preis ist in Deutscher Mark ausgewiesen. Das, sagt sie, schaffe mehr als zwei Stunden Brenndauer und so kann sie die Tage mit Weihnachtsbaum intensiver genießen. Die Kerzen-Schublade ist eine Tradition, die sie von ihren Eltern übernommen hat. Und ob nun rote oder weiße Kerzen den jeweiligen Baum zieren, das hängt eben ganz davon ab, für welchen Kauf sie sich viele Jahre zuvor entschieden hatte.

ade

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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