Keine Entscheidung über Standort von Kita-Containern in Nienburg

Mußriede, Fröbel-Schule – oder ein ganz anderer Ort?

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Auf dem Parkplatz in der Mußriede werden wohl keine Container aufgestellt

Nienburg - von Leif Rullhusen. Eine ebenso positive wie unerwartete Entwicklung stellt Nienburg vor eine große Herausforderung. Die Zahl junger Erdenbürger ist sprunghaft angestiegen. Die Stadt braucht daher dringend Krippen- und Kindergartenplätze. Aber wo?

Eine von mehreren Maßnahmen – die vorübergehende Unterbringung in Containern – dreht nun erst einmal Runden in einer Warteschleife. Der Stadtrat kippte mit knapper Mehrheit einen entsprechenden Verwaltungsvorschlag. Der sah unter anderem die Einrichtung einer Kindertagesstätte mit drei Kindergarten- sowie zwei Krippengruppen in Containern als Übergangslösung vor. Als Standort hatte die Verwaltung ursprünglich den Parkplatz des Sportfunktionsgebäudes in der Mußriede vorgesehen.

Diese Idee lehnten die Christdemokraten, Unabhängige Liste Nienburg und Grünen ebenso ab, wie die Erweiterung des Beschlusses auf das gesamte Mußriede-Gelände als Standort. Heike Möhlmann (Grüne) kritisierte am Mußriede-Parkplatz unter anderem die Lichtverhältnisse unter den Bäumen. Ihr Vorschlag: Den Ort in dem Stadtratsbeschluss weglassen und nochmals sorgfältig prüfen.

Eine Idee, die bei der CDU auf offene Ohren stieß. Christdemkrat Stefan Hambruch brachte nämlich eine Alternative ins Spiel. „An der Friedrich-Fröbel-Schule stehen Container zur Verfügung“, erklärt er. In den mobilen Klassen waren bis zu den Sommerferien IGS-Schüler untergebracht, die jetzt in den Neubau umziehen. Der Landkreis habe sie bislang noch nicht gekündigt. Zudem sei aufgrund der räumlichen Gegebenheiten die rechtlich zwingende getrennte Unterbringung von den dortigen Schülern möglich. Diese Idee sei bislang nicht ausreichend geprüft worden. Die Stadt müsse den Landkreis zumindest fragen, ob sie die Container übernehmen könne, forderte Hambruch.

Die Mahnungen von Bürgermeister Henning Onkes, nicht wieder neu mit der Standortdiskussion neu anzufangen, blieben ungehört. Egel, in welche Richtung die Entscheidungsfindung läuft, sie muss auf jeden Fall schnell zu einem Abschluss kommen. ‹

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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