Mitglieder der Baumeister-Bezirksgruppe sehen sich in Firma Bohnhorst um

130 Jahre Kompetenz in der vierten Generation

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Die Baumeister-Gruppe auf dem Gelände der Nienburger Argrarhandels-Firma Bohnhorst.

Nienburg - „Seit mittlerweile 130 Jahren und inzwischen in vierter Generation überzeugt die Firma Bohnhorst Agrarhandel in Nienburg durch Kompetenz und Leistungsstärke“, erklärte Erwin Adolf. Der Nienburger ist Vorsitzender der Bezirksgruppe Nienburg/Sulingen/Syke/Verden im Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB). Für Adolf sei es deshalb keine Frage gewesen, im Zuge der monatlichen Unternehmungen seine Mitglieder mit Partnern sowie den BDB-Freundeskreis zur Besichtigung der innovativen Firma Bohnhorst in Nienburg einzuladen.

Erwin Adolf traf sich also jetzt mit mehr als 30 Baumeistern am Getreidesilo der Firma am Nienburger Hafen. Das habe sich auch angeboten, weil Senior Helmut Bohnhorst mit seinen 82 Jahren ältestes Mitglied der von Adolf geleiteten BDB-Bezirksgruppe ist.

Am 26. Mai 1882 hatte Wilhelm Bohnhorst das Unternehmen in Steimbke im Landkreis Nienburg gegründet, damals als Baugeschäft und Kohlenhandel. Helmut Bohnhorst hatte bereits in der dritten Generation stark expandiert, den Agrar- und Ölhandel forciert und mit seinem Sohn Helmut junior, einem versierten Kaufmann und Chef der Agrarhandel GmbH, einen Glückstreffer gelandet, heißt es in einer jetzt vorgelegten Pressemitteilung.

Das Kerngeschäft ist der weltweite Handel mit Agrarprodukten. Die Firma liefert Produktionsmittel wie Saaten, Futter- und Düngemittel, Pflanzenschutzprodukte sowie landwirtschaftliche Bedarfsmittel. Außerdem vermarktet sie Getreide, Ölsaaten, Leguminosen/Hülsenfrüchte, Saaten und Futtermittel.

Wegen der kontinuierlichen Expansion durch effektive Planung und Betreuung der Kunden schreibt diese Firma in Steimbke, Nienburg, Hohenseefeld, Großmühlingen, Ketzin, Vierow, Züssow und Szczecin in Polen ihre Erfolgsgeschichte, erfuhren die Baumeister am Nienburger Firmen-Sitz.

Am Nienburger Hafen führten Betriebsstellen-Leiter Holger Heine und Urgestein Wilfried Krüger die Baumeister zunächst in das Labor und erläuterten die stets erforderlichen Untersuchungen. Von jeder Getreidelieferung würden zwei Proben gesichert, falls es später zu Qualitäts-Rückfragen komme. Von der Waage fahren die Lastwagen in die Einhausung, wo möglichst staubfrei das Löschen der Ladung erfolgt. Bei einem jährlichen Umschlag von rund 150 000 Tonnen in Nienburg, per Lkw oder Binnenschiff angeliefert, stehen das Silo mit 38 Zellen von je 40 bis 400 Tonnen Fassungsvermögen und insgesamt sechs Hallen zur Lagerung bereit. In den einzelnen Etagen bestaunten die Baumeister die Fördertechnik, um dann vom Dach in 40 Metern Höhe den Ausblick auf Nienburg zu genießen.

Im Restaurant „Hasbergscher Hof“ präsentierten Helmut Bohnhorst jr. und Sohn Jan das Firmen-Imperium in ganzer Dimension und beeindruckten die Gäste mit ihrem Fachwissen. Nach dem Spargel-Essen an der festlichen Tafel im Wintergarten überreichte BDB-Vorsitzender Erwin Adolf den obligatorischen „Baumeister-Schluck“ an Helmut jr. und Jan Bohnhorst unter dem Applaus der gesamten Gruppe. · ps / hen

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