Heimatverein zählt trotzdem 400 Besucher / Irish Folk mit „Flagstaff“

Irischer Abend in Wechold bei typisch irischem Wetter

Die Band „Flagstaff“ sorgte in Wechold mit Irish Folk für gute Stimmung. ·

Hoya - WECHOLD · Grün, Weiß und Orange waren am Sonnabend die dominierenden Farben rund um das Wecholder Heimathaus. Denn beim irischen Abend des Heimatvereins durfte neben Whiskey-Probe, Dudelsackklängen und Irish Folk natürlich die Nationalflagge der „grünen Insel“ nicht fehlen.

Leider hatte sich auch das Wetter „entschlossen“, sich dem Themenabend anzupassen: Ab 21 Uhr stellte sich zeitweise heftiger Regen ein. „Das nächste Mal veranstalten wir einen griechischen Abend – dann müsste ja die Sonne scheinen“, scherzte Irene Gartz, Vorsitzende des Heimatvereins und Organisatorin der Veranstaltung.

Ihre gute Laune ließen sich Gartz und die 400 Gäste durch das Wetter nicht vermiesen. „Weniger Regen wäre schön gewesen; aber wir sind trotzdem sehr zufrieden mit der Besucherzahl“, erklärte Gartz. Menschen zusammenzubringen und die Arbeit des Heimatvereins vorzustellen, diese Ziele seien – wie beim italienischen Abend zwei Jahre zuvor – erneut erreicht worden. „Wir merken, dass es unserem Image gut tut und sich besonders jüngere Leute davon angesprochen fühlen“, so die Vereinsvorsitzende weiter.

Das lockere Beisammensein am Sonnabend wurde durch ein buntes Programm abgerundet – im Mittelpunkt natürlich Irland. Neben einem Quiz, in dem Fragen zur Geschichte der Insel und der irischen Kultur zu beantworten waren, rückte an anderer Stelle ein bekanntes irisches Getränk in den Mittelpunkt. „Whiskey-Kenner bitte nach vorn“: Dieser Aufforderung folgten drei Besucher, die anhand des Geschmacks irischen von schottischem Whiskey und Weinbrand unterscheiden mussten. Erstaunlicherweise gelang allen dreien diese Leistung, was das Publikum mit einem kräftigen Applaus belohnte.

Auch Uwe Skowronek konnte sich über mangelnden Beifall nicht beklagen. Das Mitglied der Bremer Pipeband „Crest of Gordon“ unterhielt die Besucher mit dem Dudelsack und spielte Stücke wie „Amazing Grace“. Abgerundet wurde der musikalische Teil der Veranstaltung durch die ebenfalls aus Bremen stammende Folkband „Flagstaff“.

Trotz des schlechten Wetters verfolgten viele Gäste das Programm unter Regenschirmen und im Schutz von Pavillons bis zum Ende – für Irene Gartz ein klares Indiz dafür, dass ihr Konzept wieder einmal aufgegangen war: „Mit dem irischen Abend wollten wir einfach eine Menge Freude und Spaß verbreiten.“

Dennoch könne man überlegen, ob der nächste Abend des Wetters wegen nicht im Zeichen eines südlicheren europäischen Landes stehen sollte – nur zur Sicherheit.

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