Viele helfende Hände ermöglichen große Feuerwehr-Schau beim Weserfrühling

Heißer Start ins Jubiläumsjahr

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Die Farbe Rot dominierte das Fest.

Hoya - Von André Steuer. Mit einer vielseitigen „Feuerwehr-Parade“ haben die Hoyaer Brandschützer beim  Weserfrühling den Auftakt ihres Jubiläumsjahrs zum 125- jährigen Bestehen gefeiert. „Das war rundherum gelungen“, freut sich Petra Guder von der Feuerwehr.

In der Innenstadt verteilt, standen unübersehbar Feuerwehr-Fahrzeuge. Angefangen bei historischen Handdruck-Spritzen über Drehleitern bis hin zu modernen Fahrzeugen wie einer Hubarbeitsbühne aus Leeste sahen die Weserfrühling-Besucher einen Streifzug durch die spannende Feuerwehr-Geschichte. Doch das war noch längst nicht alles.

Gegen 16.30 Uhr versammelte sich eine große Menschenmenge beim Pavillon der Brandschützer, als die Ziehung des „Grisu-Gewinnspiels“ anstand. Weit mehr als 300 Teilnehmerkarten befanden sich in der Lostrommel. Der Hauptgewinn, eine Digitalkamera, ging an Johanna Raschke aus Hoya.

Am Zwergenbrunnen bot sich Gelegenheit, für ein Foto in die Rolle von Feuerwehrleuten zu schlüpfen. Mehr als 70 einzigartige Bilder entstanden hier in Kooperation mit dem Fotostudio Scholz.

Die Feuerwehrleute zeigten bei Lösch- und Einsatzübungen das breite Hilfsspektrum und ihre moderne Einsatztechnik.

Die Experten des Brandschutzmobils der Versicherungsgruppe VGH informierten rund ums Thema Feuer, und am Centralplatz standen die Feuerwehrangehörigen und ihre Familien in Interviews Rede und Antwort rund um ihr Hobby.

Sven Bäuerle, Ratsherr und Vorsitzender des Bürgervereins viertes Viertel, moderierte diese Gesprächsrunden, bei denen auch die Jugendfeuerwehr zu Wort kam. Mitten in der Besucherschar fanden sich Atemschutzgeräteträger, die in der Stadt unterwegs waren oder als „lebendiges Denkmal“ fungierten.

Mehrere Teams verteilten Gutscheine für „Feuerpatschen“ und alkoholfreie Cocktails und kamen dabei mit den Besuchern ins Gespräch. Vom Centralplatz aus gelangten die Gäste zu den beiden Bootsanlegestellen an der Weserpromenade und am Löschplatz, wo Fluss-Rundfahrten mit Feuerwehr-Booten starteten.

Finanzielle Unterstützung erhielten die Brandschützer von der Fördergemeinschaft. So schenkte sie „ihren“ Feuerwehrleuten unter anderem die flotte Musik der Holtorfer Feuerwehrkapelle und die Gulaschkanone.

„Viele helfende Hände haben diesen tollen Tag möglich gemacht. Das war einfach toll“, zog Petra Guder ein erstes Fazit des „brandheißen“ Weserfrühlings.

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