Gutachterausschuss stellt aktuelle Bodenrichtwerte vor

Grundstücke zu Schnäppchenpreis: Günstiges Bauland im Südkreis Nienburgs

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„Nienopoly“ statt Monopoly: Birgit Menkens und Florian Brauer haben ein Monopoly-Spielbrett umgestaltet und mit den Bodenrichtwerten Nienburger Straßen versehen. So wird die Schlossallee zur Langen Straße.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Baugrundstücke im Landkreis Nienburg gibt es zum Schnäppchenpreis. Nicht überall, aber vor allem im Südkreis ist der eigene Grund und Boden noch sehr günstig zu bekommen.

Relativ teuer ist dagegen die Kreisstadt mit ihrem Speckgürtel. Das sind die Kernaussage der aktuellen Bodenrichtwerte.

Die präsentiert der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Sulingen-Verden zu Beginn jeden Jahres. „Das Wertniveau in Nienburg ist noch relativ niedrig und Bauen dementsprechend relativ erschwinglich“, berichtet der Vorsitzende des Gutachterausschussses Florian Brauer anlässlich der Vorstellung. Während es im nördlichen Kreis hinunter bis Liebenau Steigerungen gegeben habe, sei es vor allem im Südkreis im Bereich Rehburg sehr ruhig, ergänzt Birgit Mertens von der grundstücksvermittlung.

Spitzenwert im Landkreis: 600 Euro kostet ein Quadratmeter auf der Langen Straße in Nienburg.

Besonders gefragt seien klassische Ein- und Zweifamilienhusgrundstücke in und um die Stadt Nienburg. Das durchschnittliche Bodenwertniveau für den klassischen Bauplatz in der Stadt und den Ortsteilen liege bei rund 90 Euro pro Quadratmeter. Spitzenwerte erzielen Toplagen in der Langen Straße mit 600 Euro. Im neuen Baugebiet Führse-Niederung wurde bereits die magische 100-Euro-Marke durchbrochen. 105 Euro für jeden Quadratmeter zahlten die zukünftigen Eigenheimbesitzer dort im Durchschnitt. Annähernd ähnlich hohe Werte erzielten die Grundstücke im Markloher Baugebiet.

Trotz der neuen Bauplätze an der Führse würde der Stadt Nienburg attraktives Bauland fehlen, verdeutlichte Brauer. Die Segelwiesen könnten Abhilfe schaffen.

Grundsätzlich blickt der Gutachterausschuss in die Vergangenheit, indem er die Werte bereits verkaufter Grundstücke analysiert und repräsentiert. Trotzdem wagten Brauer und Menkens einen Blick voraus. Die LGLN-Mitarbeiter rechnen mit stagnierenden beziehungsweise leicht steigenden Preisen für die kommenden Jahre. „Außerhalb des Nienburger Speckgürtels gehen wird sich wenig entwickeln“, mutmaßt Brauer.

Gegen Gebühr gibt es online Auskünfte über die aktuellen Bodenrichtwerte unter www.boris.niedersachsen.de oder telefonisch unter 05021/808149.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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