Grundsteinlegung für Vier-Millionen-Euro Neubauprojekt in der Kreisstadt

Nienburgs neue nördliche Visitenkarte wächst

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Grundsteinlegung: Investor Martin Lange (Mitte) legt die Zeitkapsel an ihren neuen Bestimmungsort.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Nienburgs Arbeitsamtkreuzung verändert ihr Gesicht. Im Dreieck zwischen Verdener und Bismarckstraße wächst derzeit ein repräsentatives Wohn- und Geschäftshaus in die Höhe.

Bezugsfertig soll es Ende kommenden Jahres sein. Rund vier Millionen Euro investiert Martin Lange, Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer der Nienburger Baubetreuungsgesellschaft „Lange&Lossau“, in das Objekt, das das nördliche Einfallstor der Kreisstadt maßgeblich prägen wird.

Nach der Fertigstellung wird der Neubau das Gesicht der Arbeitsamtkreuzung maßgeblich prägen.

Am Freitag legten die an dem Projekt Beteiligten den offiziellen Grundstein. Martin Lange platzierte die Zeitkapsel mit Tageszeitung, ein paar Münzen, einem Bauplan und einem alten Personalausweis im Boden, bevor eine Schicht Beton sie für die Ewigkeit, oder zumindest sehr lange Zeit konserviert.

Aufgrund seines ungewöhnlichen Zuschnittes stellte die Gestaltung des Gebäudes eine enorme Herausforderung für die Lange&Lossau-Architekten Tina Wilki und Pawel Kubisch dar. „Unser Ziel war es, sich dem Stadtbild anzupassen und keinen unansehnlichen Klotz an dieser exponierten Stelle zu bauen“, betont Geschäftsführer Lange. Als überzeugter Nienburger sei ihm ein schönes Stadtbild absolute Herzenssache. Durch seine Mischfassade wirke das Gebäude sehr filigran. „Wir kombinieren aus diesem Grund grauen Verblendstein mit einer weißen Strukturputzfassade“, erklärt er. Energetisch werde das Objekt auf dem neusten Stand der Technik sein. Neben einer Solaranlage bekomme das Gebäude eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Nachfrage sowohl nach Mietwohnungen als auch nach den Geschäftsräumen in dem Neubauprojekt sei bereits sehr hoch, ist Investor Lange zufrieden.

Die neue Immobilie wird den Bereich der Arbeitsamtkreuzung maßgeblich, aber nicht ausschließlich aufwerten. Die Stadt will im Zuge der Baumaßnahme die Fuß- und Radwege an der Bismarck- und Verdener Landstraße rund um das Objekt sanieren. Im Bereich der Verdener Landstraße wird der Radweg zudem ein Stück breiter als bisher. Auch der dazugehörige Parkplatzbereich zwischen Bismarck- und Bahnhofstraße soll unter anderem mit entsprechender Bepflanzung so gestaltet werden, dass er das Areal aufwertet.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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