Zwergenweihnacht sorgt in Hoyas Innen- und Altstadt für besinnliche Stimmung

Wenn der Weihnachtsmann mit der Fähre anreist

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Rund um die Martinskirche fanden Besucher weihnachtliche Dekoration.

Hoya - Von Jana Wohlers. Wenn sich die historische Altstadt in einen Tannenwald verwandelt, der Weihnachtsmann über die Weser gefahren kommt und vorweihnachtliche Stimmung Einzug in der Grafenstadt hält, dann steht in Hoya die Zwergenweihnacht auf dem Programm. Die von der Fördergemeinschaft Hoya organisierte Veranstaltung ging am Wochenende mit Hunderten von Besuchern in die dritte Runde.

Schon seit Tagen waren in der Grafenstadt konnten Vorboten der Weihnachtszeit sehen: Tannenbäume säumten die Innen- und Altstadt, die Poller waren in winterliche Strickgesichter gehüllt.

Am Freitagabend startete die dritte „Zwergenweihnacht“ mit dem Krippenspiel „Das Hoyaer Weihnachtsspiel“ aus der Feder von Pastor Andreas Ruh. Das Stück stimmte die mehr als 200 Zuschauer nicht nur auf Weihnachten, sondern auch auf drei Tage „Zwergenweihnacht“ ein.

Mit dem Advent in den Geschäften in Hoya, die sich mehrere raffinierte Aktionen für das Adventswochenende hatten einfallen lassen, startete der Samstag. Der heiß ersehnte Gast ließ allerdings auf sich warten, hatte er doch den längsten Anreiseweg: In einen roten Mantel gehüllt, seinem langen, weißen Bart und jeder Menge Süßigkeiten im Gepäck ließ sich der Weihnachtsmann von den Mitgliedern des Technischen Hilfswerkes (THW) über die Weser in die Grafenstadt fahren. Wer braucht schon Rentiere, wenn er mit Boot anreisen kann? Mit seinem treuen Zwergengefolge marschierte der Hauptgast in Richtung Zwergenbrunnen. Rund 30 Kinder und zahlreiche Eltern nutzen dort die Chance für ein Gespräch mit dem Weihnachtsmann.

Zwergenweihnacht in Hoya

Wer sich am Sonntag in der Hoyaer Altstadt umsah, fand sich in einem zauberhaften Märchenwald wieder. Feuerkörbe, Lichterketten und Illuminationen zierten den Platz rund um die Martinskirche und das idyllische Hüttendorf. „Die Atmosphäre ist wirklich mitreißend“, kommentierte eine Besuchergruppe die Kulisse.

Für knurrende Mägen hatten sich die Unternehmen, Vereine und Institutionen in den rund 20 Hütten einiges einfallen lassen: Von Knipp und Bratwurst über Waffeln, Kekse und Feuerzangenbowle bis hin zum „Zwergenbart am Stock“ (Zuckerwatte) blieb kein Wunsch unerfüllt. Wer Weihnachtsgeschenke suchte, fand rund um die Martinskirche sein Mekka – egal ob Holzhandwerkskunst, Perlenschmuck oder gestrickte Strümpfe.

Die Hauptattraktion durfte auch am Sonntag nicht fehlen: Unter einem großen, geschmückten Tannenbaum besuchten die Jüngsten den Weihnachtsmann und nahmen mit leuchtenden Augen ein kleines Weihnachtsgeschenk mit nach Hause.

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