Woche der Diakonie: Filmvorführung und Tag der offenen Tür in Hoya

„Zusammen besser leben“

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Andreas Ruh und Claudia Amend werben für die Aktionen im Rahmen der Woche der Diakonie.

Von Anne Schmidtke. „Zusammen besser leben“ lautet das Motto der Woche der Diakonie, die ab Sonntag an verschiedenen Schauplätzen über die Bühne geht. Zu Gottesdiensten, Exkursionen und Kulturveranstaltungen laden die Diakonischen Werke der evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Syke-Hoya und Grafschaft Diepholz Interessierte ein. In Hoya gibt es zwei Aktionen: eine Filmvorführung und einen Tag der offenen Tür.

„Wir haben versucht, einen Film zu suchen, der das Motto aufgreift“, berichtet Claudia Amend vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises Syke-Hoya. Das sei mit „Heute bin ich Samba“ gelungen.

Der Streifen erzählt mal mit Situationskomik, mal mit der Härte der Realität die Geschichte des jungen Senegalesen Samba, der schon zehn Jahre illegal in Frankreich lebt und sich als Tellerwäscher durchschlägt. Bei dem Versuch, Aufenthaltspapiere zu bekommen, landet er in Abschiebehaft. Eine Hilfsorganisation, bei der Alice ehrenamtlich arbeitet, setzt sich für ihn ein. Es entsteht eine zarte, aber auch sehr komplizierte Liebesgeschichte. „Ein schweres Thema leicht zu verarbeiten, ist eine hohe Kunst“, weiß Pastor Andreas Ruh. Das hätten die Macher geschafft. Somit handle es sich nicht um eine Flüchtlingstragödie, sondern um eine -komödie. „Als wir uns für den Streifen entschieden haben, wussten wir noch nicht, wie aktuell das Thema sein würde“, berichtet Amend.

Im Rahmen der Reihe „Kirche und Film“ zeigt der Filmhof Hoya den Streifen am Dienstag, 8. September, um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt sieben Euro. „Wir hoffen, dass viele zu der Vorstellung kommen“, sagt Amend.

Das gilt auch für den Tag der offenen Tür am Freitag, 11. September. Von 11 bis 13 Uhr stellen sich alle Initiativen und Einrichtungen vor, die im Gemeindezentrum untergebracht sind. Die Besucher können sich umschauen und beraten lassen, zum Beispiel von Claudia Amend und Sonja Weigel, den Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Syke-Hoya. Die Zwei bieten seit Anfang Juni ihre Dienste in den Räumlichkeiten an der Von-Staffhorst-Straße 7 an. Vorher hatten sie ihre Büros an der Kirchstraße. Ihr Angebot umfasst unter anderem allgemeine soziale Beratungen, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungen sowie Kurenvermittlungen.

„Nun sind im Gemeindehaus alle Räume besetzt und gut genutzt“, erklärt Amend. Sie und ihre Kollegin hätten sich zwar schon immer mit der Diakonie-/Sozialstation Hoya-Eystrup, der Tafel, der Kleiderkammer, dem Menübringdienst „Essen auf Rädern“ oder dem Besuchsdienst ausgetauscht, nun gelinge dies aber noch besser.

Am Tag der offenen Tür ist zudem das Familienzentrum im Gemeindehaus vertreten.

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