„Hoch3“-Magazin ausgezeichnet

Für Witz und Tiefgang: Gemeindebrief prämiert

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Sie hatten Spaß bei der Verleihung des Gemeindebriefpreises in Hannover: Marcus Buchholz (Pressereferent bei der Landeskirche, links) und Landesbischof Ralf Meister gratulieren Kim Riekenberg und Claudia Meyer (rechts) aus der „Hoch3“-Redaktion.

Eystrup/Hassel - Zum ersten Mal wurde kürzlich in Hannover der „Gemeindebriefpreis“ der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers verliehen, und eine besondere Auszeichnung ging an die Kirchengemeinden Hassel, Eystrup und Haßbergen, die gemeinsam viermal im Jahr das Magazin „Hoch3“ herausgeben.

Darüber berichtet der Kirchenkreis Syke-Hoya in einer Pressemitteilung. Die achtköpfige Redaktion des Hefts ist bunt zusammengesetzt. Sie bestehen aus den Pastorinnen Karin Haufler-Musiol (63 Jahre) aus Hassel und Tineke Jarecki (40) aus Eystrup, der kreativen kaufmännischen Angestellten Kim Riekenberg (46) aus Gandesbergen, der grafisch versierten Pfarramtssekretärin Claudia Meyer (52) aus Hassel, Musiklehrer Andreas Stamer (42) aus Haßbergen, Tanja Onken (48), Schneiderin aus Hassel, Ursula Nenstedt (68), Rentnerin aus Haßbergen und Ute Fricke (59), Erzieherin aus Eystrup.

Spaß, Kreativität und Ehrgeiz seiner Macher merkt man dem Magazin an. Und dafür gab’s auch den Preis. Die „Gemeindebriefpreis“-Jury, bestehend aus externen Journalisten und kircheninternen Medienprofis, zeichnete die Redaktion bei der Preisverleihung im Madsack-Verlagshaus in Hannover für ihre diesjährige Ausgabe zum Thema Reformation aus.

Unterhaltsam Themen aufbereitet

Unkonventionell und unterhaltsam hatten die Blattmacher das Thema für ihre Leser aufgearbeitet – in verschiedenen Beiträgen wie etwa mithilfe einer simpel gestalteten grafischen Zeitleiste, auf der gleich auf einen Blick die wichtigsten Stationen Martin Luthers zu überschauen sind; oder in einem mal lustigen, mal tief gehenden fiktiven Interview mit dem großen Reformator.

Zehn Preise gab es insgesamt. Knapp 200 Gemeinden hatten ihre Hefte ins Rennen geschickt, und „die Jury hat sich wirklich schwergetan, aus den vielen Exemplaren die zehn besten herauszusuchen“, sagt Projektleiter Marcus Buchholz, in der Landeskirche Hannover für die Fortbildung von Gemeindebriefredaktionen zuständig. „Am Ende zählten aber in allen Kategorien die klaren Regeln: grafische Gestaltung, redaktionelle Qualität, inhaltliches Profil, Aufmerksamkeitswert und die Einbettung im Öffentlichkeitskonzept der Gemeinde.“

Den Gewinn – ein eigens für den „Gemeindebriefpreis“ gestaltetes Kunstwerk und ein Preisgeld von 500 Euro – überreichte Bischof Ralf Meister der „Hoch3“-Redaktion. „Gemeindebriefe sind so was wie die Visitenkarte der Kirchengemeinden und bilden die Vielfalt des Gemeindelebens ab. Sie sind nach wie vor die kirchlichen Publikationen mit der größten Breitenwirkung“, erklärt Meister. „Im Bereich unserer Landeskirche gibt es etwa 1.000 Gemeindebriefe, die eine erstaunliche Reichweite haben.“

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