Steffen Eggers absolviert ein Freiwilliges Ökologisches Jahr am Hoyaer Gymnasium

Wichtiger Einsatz für den Klimaschutz

Dr. Röhrs (links) und Steffen Eggers bestimmen mit einer App auf dem Handy das Frühlings-Greiskraut. Foto: Uwe Campe

Hoya - Von Uwe Campe. Steffen Eggers ist begeistert. Seit gut einem Dreivierteljahr absolviert der 20-Jährige aus Wietzen, der zuvor sein Abitur am Johann-Beckmann-Gymnasium (JBG) gemacht hat, an der Schule ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ). Mit viel Engagement und unterstützt von Dr. Arne Röhrs sowie weiteren Lehrern, deckt er ein breit gefächertes Aufgabenfeld ab. Dieses reicht von praktischen Arbeiten wie beispielsweise der Pflege des Schulgartens, der Anlage von Nisthilfen für Wildbienen oder dem Bau eines Geräteschuppens über die Betreuung der Umwelt-AG der Schule und Öffentlichkeitsarbeit, bis hin zu administrativen Tätigkeiten wie etwa der Antragstellung von Fördermitteln bei der Bingo-Umweltstiftung. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse vertieft Eggers in insgesamt fünf Seminaren zu den Themenbereichen Ökologie und Natur- und Umweltschutz.

Auch im kommenden Schuljahr bietet das JBG die Möglichkeit, ein FÖJ zu absolvieren. Damit soll jungen Menschen die Chance gegeben werden, ein Jahr lang im Natur- und Umweltschutz mitzuarbeiten, eigene Vorstellungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln sowie sich zu orientieren. Der Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Unterstützung der geplanten Anlage eines Schulwaldes sowie der selbstständigen Leitung einer Arbeitsgemeinschaft. Zusätzlich ist die Mithilfe bei der Vernetzung der zahlreichen Aktivitäten im Bereich Umweltbildung vorgesehen. Unter dem Aspekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ können weitere Tätigkeiten aus dem vielfältigen Angebot der Schule ausgewählt werden, das unter anderem den Aufbau eines Schülerlabors, die Gründung einer nachhaltigen Schülerfirma, die Anlage und Betreuung von Biotopen oder die Mitgestaltung der Schulhomepage umfasst.

Das FÖJ richtet sich an alle, die mindestens neun Jahre eine allgemeinbildende Schule besucht haben und zu Beginn des FÖJ nicht älter als 25 Jahre sind. Es ist nach Angaben des Gymnasiums besonders für diejenigen interessant, die mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife von der Schule abgehen. Nach dem FÖJ haben die Absolventen dann die Hochschulreife erlangt.

Steffen Eggers hat seine Entscheidung ein FÖJ zu leisten, bislang laut eigener Aussage in keiner Weise bereut. Auch wenn seine berufliche Orientierung noch nicht abgeschlossen ist, kann er schon jetzt ein positives Fazit ziehen: „Mit dem Voranschreiten des Klimawandels wird es immer wichtiger, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Beim Anlegen des Schulwaldes, bei der Pflege des Schulgartens und bei den Diskussionen mit jungen Menschen in der Umwelt-AG kann man viel über sich und den Umweltschutz erfahren. Jeder, der etwas in Sachen Umweltschutz bewirken möchte, sollte ein FÖJ in Erwägung ziehen.“

Weitere Informationen

Informationen zum Thema finden sich im Internet im Freiwilligenserver Niedersachsen. Ansprechpartner beim JBG ist Arne Röhrs, Telefon 04251/6729810.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Trump droht Aufruhr mit Militär

Trump droht Aufruhr mit Militär

Hat Teslas Model Y das Zeug zum Bestseller?

Hat Teslas Model Y das Zeug zum Bestseller?

Das Huawei Matebook X Pro im Test

Das Huawei Matebook X Pro im Test

Fossilien-Grube Messel feiert 25 Jahre Welterbe

Fossilien-Grube Messel feiert 25 Jahre Welterbe

Meistgelesene Artikel

Bildungspolitischer Meilenstein

Bildungspolitischer Meilenstein

„Grüne Oase“ statt Einzelhandel

„Grüne Oase“ statt Einzelhandel

Verfolgungsjagd mit der Polizei: 16-Jähriger fährt ohne Führerschein

Verfolgungsjagd mit der Polizei: 16-Jähriger fährt ohne Führerschein

Nienburg: Detektiv stellt Ladendieb

Nienburg: Detektiv stellt Ladendieb

Kommentare