Wettbewerbe der Wehren in Eystrup

Gandesbergen auf Rang 15

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Der Auftritt aller Gruppen wurde vielfach beäugt.

Eystrup - Von Marion Thiermann. Die Feuerwehren aus dem Kreis Nienburg waren gute Gastgeber. Sie begrüßten am Sonntag in Eystrup 60 Wettbewerbsgruppen aus ganz Niedersachsen zu den Landeswettbewerben und hielten sich mit ihren eigenen Gruppen im Wettstreit vornehm zurück.

Den besten Platz erreichte die Feuerwehr Gandesbergen: Sie wurde 15. von 30 Gruppen in der Wertungsklasse eins, nicht wasserführende Fahrzeuge. Die beiden Teams der Feuerwehr Holte-Langeln wurden 17. und 24. In der Wertungsklasse zwei, wasserführende Fahrzeuge, belegte die Gruppe der Ortswehr Kleinenheerse-Glissen Platz 24. Es siegten die Wehren aus Groß Meckelsen (Kreis Rotenburg, Wertungsklasse eins) und Woltersdorf im Wendland (Wertungsklasse zwei).

Die Landeswettbewerbe der niedersächsischen Feuerwehren werden alle zwei Jahre ausgetragen. In Eystrup hatte die Firma „Göbber“ ihr Gelände dafür bereitgestellt.

Landrat Detlev Kohlmeier und Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer hatten parallel zu einem Empfang im Gasthaus Parrmann eingeladen. In seiner Begrüßungsrede dankte Detlef Meyer dem gesamten Organisationsteam der Wettbewerbe, deren Vorbereitung mit viel Arbeit verbunden war. Ein besonderer Dank galt der Firma „Göbber“ für die Bereitstellung des Geländes.

Zu den zahlreichen Gästen des Empfangs gehörten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU), der Landtagsabgeordnete Johann-Heinrich Ahlers (CDU), Polizeipräsident Uwe Lührig, Bezirksbrandmeister a.D. Fritz Meyer, Kreisbrandmeister Bernd Fischer, Gemeindebrandmeister Carsten Meyer sowie die Bürgermeister aus der Samtgemeinde.

Landes-Feuerwehrwettkämpfe in Eystrup

Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion in Göttingen, dessen Bereich bis nach Hoya reicht, lobte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren. „Das zeigt, dass die ehrenamtliche Tätigkeit funktioniert“, sagte er, „ich ziehe meinen Hut vor meinen Kollegen der Polizei aber auch vor den Kameraden in der Feuerwehr.“ Uwe Lührig ist in Hildesheim selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.

Auch der Regierungsbrandmeister und Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands, Uwe Quante, betonte, wie wichtig die Arbeit in den Feuerwehren ist, momentan zum Beispiel auch für die Flüchtlingshilfe. Etliche Helfer sind dort eingebunden, sodass mehrere Kreisbrandmeister ihren Besuch beim Empfang in Eystrup abgesagt hatten, weil sie zum Beispiel in Dannenberg an der Elbe im Einsatz waren, wo sie am Wochenende 600 Betten für Flüchtlinge aufbauen und für Essen sorgen mussten.

„Wir haben in der Samtgemeinde 18 Freiwillige Feuerwehren, davon 5 Stützpunktfeuerwehren. Bei dem Landesentscheid starten 4 Feuerwehren aus dem Landkreis Nienburg, eine davon aus der Samtgemeinde Hoya, vielleicht haben wir ja Glück und bekommen einen Landestitel ab“, sagte Detlef Meyer. Doch das Glück war Wehren aus dem Kreis letztendlich nicht hold.

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