Am 2. Dezember beginnt die Saison 2017/18 

Wecholder Theatergruppe steht vor ihrer 70. Premiere

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Zwei Familien, eine Wohnung – ob das ein gutes Ende nimmt? Die Theatergruppe Wechold feiert am Samstag, 2. Dezember, mit dem Stück „Een Schmitt wahnt selten alleen“ ihre mittlerweile 70. Premiere. 

Wechold - Von Marion Thiermann. „Een Schmitt wahnt selten alleen“ heißt das neue Stück, das die Theatergruppe des Heimatvereins „Wecheln un ümto“ pünktlich zur Wintersaison auf die Bühne bringt, wie gewohnt natürlich up Platt. Ihre bereits 70. Premiere feiern die Laiendarsteller am Samstag, 2. Dezember, im Gasthaus „Peitsche“ (Wechold 76).

Der Dreiakter aus der Feder des Rheinland-Pfälzers Andreas Heck, ins Plattdeutsche übersetzt von Heino Buerhoop aus Brake, handelt von zwei Familien, die beide den Namen Schmitt tragen.

Franz Schmitt liebt die Wärme, und wenn bei uns die Tage kalt und grau sind, macht er mit seiner Frau Frieda Urlaub in ihrem Ferienappartement im sonnigen Süden. Trautlinde, eine ältere Dame aus der Nachbarschaft, passt währenddessen auf die Wohnung von Franz und Frieda auf und gießt die Pflanzen.

So weit, so gut, wenn denn diese Wohnung während des Schmittschen Urlaubs tatsächlich verwaist wäre. Ist sie aber nicht, denn ein anderer Schmitt nutzt die Gunst der Stunde und wohnt mit seiner Familie kostenlos in der Bleibe seines Namensvetters – ohne das Wissen der Besitzer. Mit einigem logistischen Aufwand schaffen es Stefan und Sabine Schmitt, unauffällig die Miete zu sparen, bis eines Tages ihre Tochter Susanne einen Freund mit scheinbar ernsten Absichten in das „entliehene“ Zuhause mitbringt.

Proben laufen seit September

Auch ein aufdringlicher Staubsaugervertreter, Manfred, macht es Stefan und Sabine nicht leichter, den schönen Schein aufrechtzuerhalten, und alles fliegt auf, als eines Tages die Wohnungsbesitzer früher als erwartet aus dem Urlaub zurückkehren.

Auf der Bühne stehen in diesem Jahr: Alina Helms, Martina Helms, Birgit Küstermann, Dörte Oestmann, Hermann Beermann, Dieter Clausen, Hannes Schmidt und Jörn Winkelmann. Hannelore Lange unterstützt sie bei Bedarf als Souffleuse. Die Gruppe probt seit Ende September.

Wer wird in welche Rolle schlüpfen? Und wie geht alles aus? Das erfahren die Besucher in zehn Vorführungen. Eins ist sicher: Die Wecholder werden das Stück genauso humorvoll auf die Bühne bringen, wie man es von den Theaterspielern aus dem Ort seit 70 Jahren gewohnt ist.

Karten für die Auftritte in der „Peitsche“ sind in der örtlichen Volksbank erhältlich (Wechold 134). Eintrittskarten für die Vorführungen im „Lindenhof“ und im Filmhof gibt es direkt vor Ort.

Theaterkarten für Nienburg sind online erhältlich unter http://theater.nienburg.de.

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