Vorlesetag an der Grundschule Eystrup im Zeichen der Schwedin / Neuer Bücherschrank

Helge Limburg liest Astrid Lindgren

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Der Abgeordnete Helge Limburg las den Kindern am Vorlesetag aus „Ronja Räubertochter“ vor.

Heystrup - Astrid Lindgren ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen unserer Zeit, wenn es um Kinderliteratur geht. Aus diesem Grund machte die Grundschule Eystrup sie gestern zum Thema des jährlichen Vorlesetags.

Die Schüler durchliefen dabei vier Stationen zu verschiedenen Werken Lindgrens, unter anderem war auch der Landtagsabgeordnete Helge Limburg zu Gast. Der Grünen-Politiker hat im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Patenschaft für die Gretel-Bergmann-Grundschule Eystrup übernommen. Limburg las den Kindern aus „Ronja Räubertochter“ vor. An den anderen Stationen befassten sich die Mädchen und Jungen nicht nur mit den Büchern der Autorin selbst, sondern auch mit Umsetzungen ihrer Geschichten.

Die stellvertretende Schulleiterin Anne-Kristin Grotheer spielte zum Beispiel einen Hörspiel-Ausschnitt von „Wir Kinder aus Bullerbü“ vor, und danach mussten die Kinder Fragen zu Bullerbü beantworten.

Lehrerin Nicole Wesch schaute zusammen mit den Schülern Ausschnitte eines „Pippi Langstrumpf“-Films und besprach sie danach.

In der Gemeindebücherei präsentierten Rahel Bargholz, Renate Müller und Margret Lühring die Kinderbücher von Astrid Lindgren. Auch sie lasen den Mädchen und Jungen vor.

Am gestrigen Aktionstag wies die Grundschule auf einen neuen Bücherschrank hin. „Gib ein Buch und nimm …“ nennt sich das dahinter stehende Projekt, das die Gretel-Bergmann-Grundschule als „Umweltschule in Europa“ im Oktober gestartet hat.

„Das Regal wurde bestückt mit gebrauchten Kinderbüchern, die Eltern aus dem Bestand ihrer Kinder gespendet haben“, erklärt Schulleiterin Cornelia Kehlbeck-Raupach. In jeder großen Pause dürfen die Kinder ein Buch aus dem Regal aussuchen und zum Lesen mit nach Hause nehmen. Einen Haken hat die Sache allerdings: Zunächst müssen sie ein eigenes Buch mitbringen und ins Regal stellen, also erst geben, dann nehmen.

„Viele Kinder nehmen den Büchertausch bereits gerne wahr und achten darauf, dass das Regal weiterhin ansprechend und ordentlich aussieht“, zieht Cornelia Kehlbeck-Raupach eine erste positive Bilanz.

max

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