Sanierungsarbeiten im Rathaus

Verwaltung der Grafschaft Hoya arbeitet kaum im Homeoffice

Nur wenige Mitarbeiter der Hoyaer Verwaltung nutzen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Dennoch sieht Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer dieses Angebot für die zeitgemäße Arbeitswelt als notwendig an.
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Nur wenige Mitarbeiter der Hoyaer Verwaltung nutzen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Dennoch sieht Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer dieses Angebot für die zeitgemäße Arbeitswelt als notwendig an.

Hoya – Das Rathaus in Hoya und seine Dependance in Eystrup sind coronabedingt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Nicht aber für Handwerker. Im herrschaftlichen Gebäude in der Grafenstaft gehen sie diser Tage ein und aus, denn im Verwaltungssitz an der Weser laufen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen.

Die Mitarbeiter des Bauamts werden denmächst nämlich komplett in einem Stockwerk untergebracht. Dass die Arbeiten insgesamt schneller voranschreiten, weil das Rathaus für Privatpersonen geschlossen ist, bezweifelt Hoyas Samtgemeindebürgermeister. „Da gibt es leider keinen Zusammenhang“, sagt Detlef Meyer.

Die Mitarbeiter des Bauamtes allesamt auf einer Ebene unterzubringen, sei möglich, weil die alte Hausmeisterwohnung im Rathaus frei geworden sei, erklärt Detlef Meyer.

„Die Hausmeisterfunktion, die man vielleicht von früher noch kennt, gibt es in dieser Form nicht mehr“, sagt er. „Deswegen schaffen wir dort jetzt Büroräume.“

Auswirkungen auf die Verwaltungstätigkeiten habe die Sanierung indes nicht, und das sei auch gut so. „Die Arbeit wird nicht weniger“, meint der Samtgemeindebürgermeister. „Sie wird sogar mehr, weil die Pandemie oben drauf kommt“, so Detlef Meyer.

Er sei froh, dass er seine komplette Mannschaft an Bord habe – und zwar physisch anwesend. Von insgesamt 55 Mitarbeitern seien zur selben Zeit immer lediglich fünf Personen wechselwirkend im Homeoffice. „Arbeiten von zu Hause bieten wir zwar grundsätzlich an, aber das ist kein großes Thema bei uns im Rathaus“, erklärt Detlef Meyer.

Das Personalamt könne beispielsweise gut im Homeoffice arbeiten. Auch der Kassenabschluss sei mit den heutigen Möglichkeiten leicht von zu Hause aus zu erledigen. „Das sind die Klassiker“, meint er. Eben all die Tätigkeiten, bei denen wenig Kundenkontakt vom Personal gefordert sei.

Insbesondere um die Attraktivität eines Arbeitsplatzes im Hoyaer Rathaus zu steigern, sei Homeoffice grundsätzlich möglich. „Dieses Angebot braucht man in der neuen, heutigen Arbeitswelt einfach“, sagt Detlef Meyer. Besonders für Berufspendler sei das eine schöne Sache. „Wenn sie zum Beispiel zwei Tage von zu Hause arbeiten können, dann wird die Stelle für manche attraktiver.“

Das Coronavirus spiele in dieser Hinsicht nur eine nebensächliche Rolle. „Das Angebot von Homeoffice gab es auch schon vor der Pandemie“, sagt der Samtgemeindebürgermeister.

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