JBG verabschiedet seine Abiturienten / Felix Abel Jahrgangsbester

Jung, begabt, gutaussehend

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Als Beste geehrt: (v.l.) Jan Dirk Kiene, Gerrit Ahlers, Felix Abel, Luisa Cadonau, Linda Böhmer und Chantal Kracke.

Von Michael Wendt. „Primetime 20:15“ – unter dieses Motto haben die 87 Abgänger des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya (JBG) ihr Abi gestellt. Gestern wurden sie in einer emotionalen, stimmungsvollen und musikalischen Feier verabschiedet.

Sie gingen mit vielen guten Wünschen aller Redner. Die Abiturienten sollen ihre Ziele verfolgen, ihre Talente nutzen und eigene Erfahrungen machen, sagten Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, der stellvertretende Landrat Jürgen Leseberg, Lehrerin Nina Kleuker, die Schulelternratsvorsitzende Susanne Bregmann und Elisabeth Duske vom Förderverein.

In ihrer eigenen Rede zeigten die Schülervertreter, dass sie die guten Ratschläge längst verinnerlicht haben. Dem Motto „Primetime 20:15“ entsprechend verglichen Filip Hillmann Goncalves und Yaimee-Lee Grimmelmann sich und die Lehrer mit den Akteuren eines Filmsets. Sie analysierten dabei auf humorvolle Art ihre Stärken und Schwächen. Selbstbewusst sahen sie in die Zukunft. Das Kürzel JBG deuteten sie kurzerhand um in: jung, begabt, gutaussehend.

Die Abiturienten Tobias Kordges und Felix Abel (Jahrgangsbester) führten souverän durch die Veranstaltung. Als Tobias angesichts des Sauna-Klimas gerade seine Füße in einem Planschbecken baden wollte, schlug Felix vor, lieber alle ihr Jacket ausziehen zu lassen. Die Gäste in der voll besetzten Aula dankten es ihm.

Abientlassung am Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya

Als Tobias mit „Und jetzt hören wir ein paar kurze und prägnante Worte von unserem Schulleiter“ zur Rede von Lutz Bittner überleitete, erntete er schallendes Gelächter. Gute 20 Minuten später hatte der Schulleiter sich mit viel Wehmut von diesem Abiturjahrgang verabschiedet. „Wo sind die Jungs?“, hatte er angesichts der Überzahl an Frauen (57 zu 30) gefragt und gefordert, man müsse sich anstrengen, dass wieder mehr Jungen Abitur machen.

„Jetzt werden die Karten neu gemischt. Möglicherweise sind die, die hier kämpfen mussten, bald die Erfolgreicheren, weil sie das tun können, was sie schon immer wollten“, gab er zu bedenken.

Bittner hob die 23 ehemaligen Realschüler hervor. Er lobte die zehn Schüler, deren Notenschnitt besser als zwei ist. „Aber es gibt auch Ergebnisse bis hin zu 3,7. Auch das ist hart erkämpft und ein großer Erfolg.“

Als die Band „JUST“, in die diesjährigen Abiturienten Jannis Klettke und Julian Marz spielen, auftrat, zückte der Schulleiter für ein Erinnerungsfoto sein Smartphone („Die sind so klasse!“). „JUST“ begeisterte mit „Us against the world“, das dem Original von Coldplay in nichts nachstand, und ihrem neuen Lied „Was hier passiert“. Zuvor hatte bereits die Jahrgangsband gespielt und das Blasorchester hatte bewiesen, wie erfolgreich das Konzept der Bläserklassen am JBG ist.

Heute Abend feiern die Abiturienten ein letztes Mal gemeinsam: Abiball.

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