Umfrage: Bürger aus Hoya und Umgebung verraten ihren Vorsätzen für 2015

„Wünschen uns, dass es uns weiter so gut geht“

Philip und Antje Polthier
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Philip und Antje Polthier

Hoya - Von Charlotte Reinhard. Mit dem Rauchen aufhören, abnehmen, sich nicht mehr so stressen lassen oder mehr Sport machen – wenn sie am 31. Dezember um Mitternacht mit einem Glas Sekt anstoßen, nehmen sich viele vor, ihr Leben umzukrempeln. Viele Menschen in Hoya und Umgebung sehen dem kommenden Jahr hingegen gelassen entgegen.

Hassels Bürgermeister Günter Kesebom möchte „einfach nur gesund bleiben“: „Ich bin froh, wenn alles so bleibt, wie es ist. In meinem Alter sollte man nicht mehr so viel planen“, sagt er. Eine Kleinigkeit hat Kesebom sich allerdings doch vorgenommen: „Wir wollen 2015 in den Urlaub fahren, weil wir das letztes Jahr nicht gemacht haben.“

Antje Polthier aus Hoya und ihr Sohn Philip erhoffen sich Ähnliches für das Jahr 2015: „Ich habe den Wunsch, dass es uns so gut geht wie bisher“, meint Antje Polthier. Ihr Sohn zuckt auf die Frage nach seinen Vorsätzen für 2015 mit den Schultern: „Eigentlich habe ich keine“, sagt er. Allerdings freuen sich beide im kommenden Jahr auf einen Urlaub.

„Ich bin nicht der Typ, der an Silvester gute Vorsätze fasst“, sagt Hoyas Wirtschaftsförderer York Schmelter. Das tue er lieber über einen längeren Zeitraum: „Ziele stecke ich mir das ganze Jahr über, einen festen Termin benötige ich dazu nicht. Die Ziele sollten jedoch erreichbar sein, damit ich Erfolgserlebnisse verspüre.“

Eher einen Wunsch als einen Vorsatz hat Birgit Renner aus Hoya: „Ich wünsche mir für 2015, dass sich die Leute im neuen Jahr ein bisschen auf Werte wie Ehrlichkeit und Vertrauen besinnen. Das versuche ich zumindest selbst.“

Filmemacher Rolf Zacher aus Hoyerhagen hat sich für das neue Jahr nichts Besonderes vorgenommen: „Ich habe nur einen Hobbyvorsatz“, sagt er. „Ich will einen Film zur Geschichte Hoyas machen.“ Ansonsten gehe alles seinen gewohnten Gang. „Vor 20 Jahren hätte es bestimmt etwas gegeben, was ich mir für das neue Jahr vorgenommen hätte, aber wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, hört das auf.“ Schließlich fällt ihm aber doch noch etwas ein: „Ich versuche, mich gedanklich an die Rente zu gewöhnen, und werde meinen Garten vielleicht umgestalten.“

Die vier Jugendlichen Adrian Strüver, Jenny van Linthout, Rebecca Leopold und Annika Pfeiffer haben 2015 viel vor und jeweils einen Vorsatz gefasst, den sie im kommenden Jahr umsetzen wollen. „Ich will mit dem Rauchen aufhören“, sagt Adrian Strüver. Rebecca Leopold will ihren Schulabschluss schaffen, während Jenny van Linthout bessere Noten schreiben möchte. Und Annika Pfeiffer will Freundschaften aufrecht erhalten.

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