Sportgemeinschaft Hoya bringt Famila-Mini-EM glänzend über die Bühne

Top-Turnier für junge Kicker bei Hammer-Hitze

Europameister Ungarn (hinten mit Pokal) sowie das zweitplatzierte Team der Ukraine (vorne). - Fotos: Kurt Henschel

Hoya - Von Kurt Henschel. Einen Vorgeschmack auf die am kommenden Freitag beginnende Fußball-Europameisterschaft in Frankreich lieferte am Sonnabend die von der Sportgemeinschaft (SG) Hoya ausgerichtete Mini-EM der Warenhauskette Famila. Deren inzwischen in Nienburg tätige Ex-Chef des Hoyaer Marktes, Denis Kronhardt, hatte auf den von Michael Tandecki geführten Verein gesetzt und sich dabei nicht vergriffen: Glänzend brachte die gesamte SG-Truppe die Veranstaltung für 24 E-Junioren-Teams aus der Umgebung über die Bühne des Hoyaer Sportzentrums – bei Hammer-Hitze.

Famila-Chef Denis Kronhardt bei eher ungewohnter Arbeit.

Mit „Bonjour Paris“ hatte Hoyas Bürgermeisterin Anne-S. Wasner die rund 300 Kicker sowie deren Betreuer und Fans begrüßt und allen „bon chance“ gewünscht, ehe sie nach einer dienstlichen Verpflichtung ihr Mithilfe-Verprechen einlöste und im Tombola-Zelt schuftete, bis auch ihr der Schweiß von der Stirn tropfte. Denis Kronhardt, der ebenfalls keiner Arbeit aus dem Weg gegangen war, verzichtete auf eine französische Ansprache, wünschte sich und allen Beteiligten „gute Spiele und viel Spaß“.

Kurze Verschnaufpause.

Und den hatte das komplette EM-Volk, für das die sportliche Veranstaltung ein wahres Familien-Fest mit allerlei Abwechslung war. Hüpfburg, Riesen-Rutsche, Erlebnis--Anlage, Kistenstapeln, eine elektronische Anlage zum Messen der Torschuss-Geschwindigkeit, Speisen und Getränke sowie medizinische Betreuung durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) standen zur Verfügung. Was fehlte, war ein Pool, so die stimmgewaltigen Russland-Fans, die ihr Team leidenschaftlich und im entsprechenden Outfit anfeuerten und bejubelten. Auch den späteren Europameister Ungarn, der sich im Finale gegen die Ukraine mit 1:0 durchsetzte und den riesigen „Pott“ mit nach Rotenburg nahm.

Lob und Anerkennung sowohl von den beteiligten Vereinen als auch vom Warenhaus-Chef erntete während und am Ende des Tages die SG Hoya, die nach vielen Besprechungen und zwei Aufbau-Tagen plus Turnier stolz auf das Geleistete sein durfte.

Ungarn siegt bei Mini-EM

Die Platzierungen:

1. Ungarn (JFV Rotenburg)

2. Ukraine (VSK OHZ)

3. Österreich (TSV Lohberg)

4. Türkei (ASC Nienburg)

5. Belgien (FSV Brunsbrock)

6. Spanien (TSV Wechold-Magelsen)

7. Albanien (SCB Langendamm)

8. Rumänien (Gnarrenburg II)

9. Nordirland (SBV Erichshagen)

10. Schweden (SVBE Steimbke)

11. Deutschland (SF Heilshorn)

12. Schweiz (JSG Leinetal)

13. Russland (JSG KAWU)

14. Tschechien (TSV Karlshofen)

15. Slowakei (Gnarrenburg I)

16. Portugel (JSG Bomlitz)

17. Italien (Jahn Schneverdingen)

18. Kroatien (SG Hoya)

19. England (Eiche Neustadt)

20. Irland (TSV Blender)

21. Polen (SV Duddenhausen)

22. Wales (JSG Munster)

23. Island (JSG Hoyerhagen)

24. Frankreich (Hoya/Duddenhausen)

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