Ermittlung gegen 53-Jährigen

Tödlicher Unfall bei Bücken: Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Nach einem Unfall bei Bücken ist am Donnerstag eine Person gestorben. Gegen einen bislang unbekannten Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Update vom 20. Dezember: Einen Tag nach dem Unfall auf der L351 zwischen Bücken und Schweringen ist ein weiterer mutmaßlich am Unfall beteiligter Autofahrer ermittelt worden. Der 53 Jahre alte Mann soll versucht zu haben, mehrere Fahrzeuge zu überholen. Infolge des Fahrmanövers ist es laut Aussage mehrere Zeugen zu dem schweren Unfall gekommen, bei dem ein Mann starb und drei weitere Personen schwer verletzt wurden.

Gegen den 53-jährigen Fahrer wird nun laut einer Meldung der Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und anderer Punkte ermittelt. Der Mann hatte sich – möglicherweise ohne den Unfall zu bemerken – vom Unfallort entfernt.

Ursprungsmeldung vom 16. Dezember: Bücken – Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Bücken und Schweringen ist am Donnerstag ein Mann gestorben. Drei weitere Personen wurden bei dem Vorfall um 7:45 Uhr schwer verletzt. Die L351 wurde infolge des Unfalls voll gesperrt.

Zu dem schweren Frontalzusammenstoß kam es laut Polizeiangaben auf der Landstraße 351 zwischen den beiden Ortschaften. In einem der beiden beteiligten Fahrzeuge, einem Renault, wurden dabei zwei ältere Männer eingeklemmt. Der 62-jährige Fahrer verstarb wenig später, sein 57 Jahre alter Beifahrer wurde schwer verletzt. Im zweiten Wagen, einem BMW, wurde ein junges Pärchen – eine 23 Jahre alte und schwangere Frau und ein 23 Jahre alter Mann – schwer verletzt eingeklemmt.

Zwischen Bücken und Schweringen ist am Donnerstag ein Mann bei einem Frontalzusammenstoß gestorben.

Der unbekannte Fahrer eines Kleinwagens überholte laut einer Meldung der Polizei in Höhe Stendern trotz dichten Verkehrs zwei Autos und einen Lastwagen. Nach Zeugenaussagen brach er den Überholvorgang wegen eines entgegenkommenden BMWs kurzfristig ab und scherte zwischen dem Lkw und einem zweiten, davor fahrenden Lastwagen ein. Der entgegenkommende BMW-Fahrer musste dem Kleinwagen ausweichen, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden Renault kollidierte.

Das überholende Fahrzeug wird aktuell noch gesucht, es entfernte sich vom Unfallort. Unklar blieb zunächst, ob der Fahrer oder die Fahrerin des Kleinwagens den Unfall überhaupt bemerkt hatte. Über die Staatsanwaltschat Verden wurde die Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Die Polizei Hoya bittet Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Kleinwagen geben können, sich telefonisch unter (04251) 934640 zu melden.

Rubriklistenbild: © Thomas Lindemann

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