Titel für Bücker Kart-Fahrer greifbar

Luca Köster siegt in Lohsa

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Luca Köster ließ sich von einem Ausfall (Kettenriss) nicht aus der Ruhe bringen und startete in den Folgerennen eine Aufholjagd.

Bücken - Der Bücker Kart-Fahrer Luca Köster sammelte am Sonntag wichtige Punkte im Kampf um den Norddeutschen ADAC Kart-Cup: In Lohsa trotzte er allen Widrigkeiten und holte sich trotz Regenwetter und einer gerissenen Kette doch noch einen Sieg auf der für ihn bis dahin unbekannten Strecke in der Oberlausitz (Sachsen). Das teilt die Agentur Fast-Media mit, die den Bücker medial betreut.

In der Meisterschaft belegt Luca Köster weiterhin den zweiten Platz und reist mit nur drei Punkten Rückstand zum Finale nach Oschersleben (Sachsen-Anhalt). „In der Meisterschaft ist noch alles drin“, sagt er. Die Entscheidung fällt am 26. und 27. September.

Beim vorletzten Saisonrennen in Lohsa stellte die Strecke für Luca Köster eine Herausforderung dar. Sie ist anspruchsvoll und war dem Bücker völlig unbekannt. Der 850 Meter lange Kurs war in den 90er-Jahren Austragungsort der Deutschen Kart-Meisterschaft.

Am Samstagmorgen musste er sich in vier Trainingssitzungen auf die Strecke einstellen und zeigte mit Rang drei im Qualifying sein Potenzial. „Ein super Auftakt. Wir haben eine gute Abstimmung gefunden.“, sagt der Abiturient.

Aus der zweiten Startreihe gelang ihm im ersten Rennen ein perfekter Start. Luca etablierte sich im Spitzenfeld, doch nach sechs Runden folgte das Aus. „Meine Kette ist gerissen“, sagt Luca. Ohne Vortrieb stellte er sein BRM Kart im Aus ab.

Am Sonntag startete das Fahrerfeld im Regen. Durch seinen Ausfall am Vortag musste sich Luca Köster vom Ende des Feldes nach vorne kämpfen. Trotz einer kleinen Kollision wurde er im ersten Lauf Vierter.

Beim zweiten Lauf legte der 18-Jährige einen perfekten Start hin und kämpfte sich in den ersten Runden an die Spitze. Fortan gab es für ihn kein Halten mehr, mit über einer Sekunde Vorsprung wurde er als Sieger abgewinkt. „Damit habe ich nicht gerechnet. Meine Kontrahenten haben deutlich mehr Erfahrung auf der Strecke, umso schöner ist es zu gewinnen. Ein großer Dank an mein Team und meinen Vater für die hervorragende Unterstützung“, jubelte Luca im Ziel.

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