Kooperationsvertrag unterzeichnet

THW-Bundesschule unterstützt Hamburger Hochschule

Im Rahmen eines THW-Kongresses in Berlin unterzeichneten Vertreter von THW und Hamburger Hochschule den Kooperationsvertrag: (von links) Sabine Lackner (THW-Landesbeauftragte Bremen/Niedersachsen), Albrecht Broemme (THW-Präsident), Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker (geschäftsführender Präsident der Hochschule), Prof. Dr. Heinrich-Andreas Biesterfeld (Dekan der Fakultät Life Sciences der Hochschule) und Horst Oetzel (Manager der THW-Bundesschule Hoya). - Foto: THW/Kai-Uwe Werner

Hamburg/Hoya - Wie lassen sich Hilfskräfte im Einsatz effektiv vor Gefahren schützen, und wie können sie in Katastrophenfällen die zur Hilfe nötige Logistik sicherstellen? Antworten auf diese Fragen erhalten Studierende der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften aus Hoya.

Am Dienstag unterzeichnete die Hochschule einen Kooperationsvertrag mit dem THW und mit dessen Bundesschule in Hoya. Davon profitieren werden die Studenten der beiden Bachelor-Studiengänge Gefahrenabwehr und Rettungsingenieurwesen.

„Studierende haben bereits jetzt schon die Möglichkeit, praktische Anteile der in das Studium integrierten Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit an der THW-Bundesschule in Hoya unter einsatznahen Bedingungen zu erlernen“, teilt die Hochschule mit. Insbesondere gehe es dabei auch um die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen. Hochschule und THW-Vertreter loben die Kooperation laut Pressemitteilung in höchsten Tönen.

Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, nennt sie einen „Meilenstein im Netzwerk zwischen Technischem Hilfswerk und der Wissenschaft“ und sieht „optimale Synergieeffekte zwischen der Ausbildung der Studierenden und der ehrenamtlichen THW-Angehörigen“.

Schulmanager Horst Oetzel (Hoya) sagte bei der Vertragsunterzeichnung: „Ich begrüße die Kooperation, mit der die ausgewählten Disziplinen noch stärker im THW verankert werden. Als Schule für die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im THW haben wir die Möglichkeit, den Wissensstand in dem Fachbereich auf einem hohen Niveau zu halten und den Besucherinnen und Besuchern unserer Lehrgänge ein fundiertes Wissen zu vermitteln – basierend auf praktischen Erfahrungen aus unseren Einsätzen im In- und Ausland und auf wissenschaftlichen Theorien.“

Vonseiten der Hochschule heißt es, die Kooperation sei ein wichtiger Baustein für ein praxisgerechtes Lehrangebot. Der Kooperationsvertrag stelle die bereits zwei Jahre währende Arbeitsbeziehung zwischen Hoch- und Bundesschule auf offizielle Füße.

Professor Dr. Marc Schütte von der Hamburger Hochschule hatte die Kooperation ausgehandelt und betonte: „Das THW verfügt über einzigartige Erfahrungen und Kompetenzen in Bezug auf technische Hilfeleistungen bei Unglücksfällen und Katastrophen.“

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