Mit Wartezeiten ist trotzdem zu rechnen

Testzentrum Hoya: Andrang ist leicht zurückgegangen

Der Eingang des Testzentrums befindet sich nun hinter dem Bahnhofsgebäude.
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Der Eingang des Testzentrums befindet sich nun hinter dem Bahnhofsgebäude.

Hoya – Um den Kollegen des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) unter die Arme zu greifen und um der enormen Nachfrage nach Corona-Tests gerecht zu werden, hat am Montag der Ambulance-Service-Nord (ASN) ein weiteres Testzentrum in Bücken eröffnet. Ob die Unterstützung wirklich Abhilfe schafft, verrät Anke Diekmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim ASB, jetzt im Gespräch mit der Kreiszeitung.

„In den vergangenen Tagen hat der Andrang etwas nachgelassen“, berichtete sie. Zu Spitzenzeiten habe das Team des ASB 550 Personen pro Tag einen Abstrich entnommen. Aktuell würden sich die Zahlen zwischen 300 und 400 Personen pro Tag einpendeln.

Auch wenn die 2G+-Regel viel Arbeit für die Mitarbeiter im Testzentrum bedeute, da durch diese Vorgaben auch Geimpfte und Genesene einen negativen Testnachweis benötigten, halte die Hilfsorganisation die strengen Maßnahmen weiterhin für richtig. „Auch wir haben für manche Dienstleistungen 2G+ bestimmt. Dazu gehören beispielsweise die öffentlichen Erste-Hilfe-Angebote. Es ist uns wichtig, ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, und das ist mit 2G+ am besten möglich“, sagt Anke Diekmann.

Aber auch wenn der Andrang durch das zusätzliche Angebot des ASN in Bücken etwas zurückgegangen sei, gebe es nach wie vor sogenannte Nachfragespitzen. In diesen Fällen müsse man mit kurzen Wartezeiten rechnen, die endlose Menschenschlange vor dem Gebäude würden jedoch der Vergangenheit angehören. Anke Dieckmann spricht in diesem Zusammenhang von rund zehn Minuten. Auf die Frage, wann Testwillige die beste Chance auf einen schnellen Abstrich hätten, sagt sie: „Leider können wir derzeit noch keine konkreten Aussagen über günstige oder weniger günstige Zeiten machen.“

Aber werden die Testmöglichkeiten in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya zukünftig ausreichen? Oder muss noch ein weiteres Zentrum eröffnen? Aus Sicht des Arbeiter-Samariter-Bunds sei das gemeinsame Testangebot mit dem ASN in Bücken attraktiv. „Wir arbeiten kooperativ zusammen und ergänzen uns gegenseitig. Aber ob das Angebot so ausreichend ist, muss die Politik entscheiden“, meint die Öffentlichkeitsarbeiterin und betont mit Blick auf die jetzige Unterstützung durch den ASN: „Wir sind dankbar für jede Unterstützung, die eine Entlastung für uns bedeutet.“

In puncto bevorstehende Weihnachtsfeiertage und Neujahr gebe es vonseiten des ASB noch keine konkreten Pläne, wann und wie lange das Testzentrum am Bahnhof in Hoya geöffnet habe. „Wir werden das aber rechtzeitig vorher über die Medien bekannt geben“, so Anke Diekmann.  

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