Umspannwerks- und Stromtrassen-Planung

Tennet informiert Bürger an zwei Tagen in Wietzen und Hilgermissen

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Die 220-Kilovolt-Stromleitung durch die Samtgemeinde Hoya soll von einem 380-Kilovolt-Neubau ersetzt werden.

Hoya - Die Firma Tennet will die Bürger aus der Region über Details zum geplanten Neubau der Stromtrasse von Stade nach Landesbergen, die auch durch die Samtgemeinde Hoya führt, unterrichten.

Dazu veranstaltet sie am Mittwoch, 25. Januar, im Dorfgemeinschaftshaus Wietzen-Holte (Schulstraße 20) von 15 bis 20 Uhr einen sogenannten Infomarkt. Aber auch vor Ort in Hilgermissen wird es nähere Informationen geben, insbesondere zum geplanten Bau eines Umspannwerks in Magelsen.

Es soll das bestehende in Wechold ergänzen. Tennet hatte die Magelser Einwohner bereits Anfang Dezember über seine Pläne informiert. Das Unternehmen hatte damals eine weitere Informationsveranstaltung in der Gemeinde Hilgermissen in Aussicht gestellt und hat diese nun auf Donnerstag, 16. Februar, terminiert.

Ab 18 Uhr sollen sich alle im Gasthaus „Zum Goldenen Krug“ (Hilgermissen 31) informieren können. Tennet spricht allerdings nicht von einem Infomarkt, sondern von einer „Focusveranstaltung“. Der Brennpunkt liegt auf dem geplanten Umspannwerk in Magelsen. Sicher werden die anwesenden Tennet-Mitarbeiter aber auch über weitere Details rund um den Trassenneubau berichten können.

„Wir beabsichtigen, noch im Jahr 2017 das Raumordnungsverfahren abzuschließen und parallel mit der Erstellung der Unterlagen für das nachfolgende Planfeststellungsverfahren zu beginnen“, schreibt die Firma in ihrem Newsletter zum Projekt Stade-Landesbergen. Weiter heißt es darin, es soll insgesamt vier Planfeststellungsverfahren geben, für:

1. Raum Stade

2. Dollern – Sottrum

3. Sottrum – Grafschaft Hoya

4. Grafschaft Hoya – Landesbergen

Bei den Infomärkten will Tennet die Planungen ausführlich vorstellen. Im weiteren Raumordnungsverfahren legt die Firma Ordner mit den Antragsunterlagen (Karten und Erläuterungen) in den Gemeinden aus, die von der geplanten Trasse betroffen sind. Dort kann man sich in den Rathäusern informieren. Außerdem will Tennet die Unterlagen auf seiner Internetseite einstellen sowie auf der Seite der zuständigen Raumordnungsbehörde, dem Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg.

Wann die öffentliche Auslegung beginnt, steht noch nicht fest. Infos dazu gibt es laut Tennet auf der Internetseite zum Projekt Stade-Landesbergen (siehe unten).

Bis zu sechs Wochen nach Auslegungsbeginn können Bürger, Kommunen und Verbände schriftlich Stellung zu den Plänen nehmen – direkt beim Amt für regionale Landesentwicklung (Auf der Hude 2 in 21339 Lüneburg) oder über die Rathäuser in Hoya und Eystrup. „Die Gemeinde als zuständiger Träger öffentlicher Belange sammelt alle Stellungnahmen und sendet diese an die Planungsbehörde“, teilt Tennet mit.

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Die Firma Tennet berichtet auf ihrer Internetseite laufend über den Stand des Projekts.

Außerdem bietet Tennet eine Infobroschüre zum Thema Erdkabel an.

Lesen Sie auch:

"Erdkabel: Hopp oder top? Was kommt auf uns zu"

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