Bandklasse aus Hoya überzeugt

Vorentscheid des „Rosa“-Wettbewerbs: Als stünde Nena auf der Bühne

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Die Rockbandklasse 7b der Marion-Blumenthal-Oberschule zeigt auf der Bühne, was sie musikalisch drauf hat und versucht die Jury mit ihrer Performance zu überzeugen, um ins Finale des „Rosa“-Musikwettbewerbs einziehen zu dürfen.

Hoya - Von Nala Harries. Als die Sängerinnen der Rockbandklasse 7b der Marion-Blumenthal-Oberschule (MBO) Nenas Song „99 Luftballons“ anstimmen und dann auch noch mehrere riesige Luftballons in die Menschenmenge vor der Bühne geworfen werden, ist die Stimmung in der Aula des Hoyaer Schulzentrums auf ihrem Höhepunkt angekommen. Mit ihrem Auftritt hofften sie, die Jury des Rotary Clubs Bruchhausen-Vilsen und die Sponsoren des Projekts zu überzeugen, um sich für das Finale des sechsten „Rosa“-Musikwettbewerbs zu qualifizieren.

Im November stellten sich bereits die Schüler des Gymnasium Syke, des Domgymnasiums Verden und des Gymnasiums Bruchhausen-Vilsen dem kritischen Blick der Jury. Nach dem Auftritt der Rockbandklasse in Hoya erhalten noch Schulen aus Twistringen, Stolzenau, Sulingen und Nienburg die Chance, ihr musikalisches Talent unter Beweis zu stellen. Insgesamt 17 Gruppen kämpfen in der vorentscheidenden Runde um den Einzug in das „Rosa“-Finale am 8. März, welches in der Mensa-Halle des Schulzentrums Bruchhausen-Vilsen stattfinden wird.

„Fünf von ihnen werden dann noch einmal vor rund 1000 Zuschauern einen Beitrag performen. Diese sehen wir schon alle als Gewinner an und belohnen sie jeweils mit einem Preisgeld von 750 Euro. Der tatsächliche Sieger erhält aber noch die „Rosa“-Trophäe und einen Tag in einem professionellen Tonstudio in Bremen“, erklärt Arne Bär, Leiter des Musikprojekts. Bis Mitte Dezember müssen sich die Teilnehmer jedoch noch gedulden, erst dann entscheidet sich, wer wirklich ins Finale einziehen wird.

Obwohl sie gerade einmal ein halbes Jahr die Instrumente spielen, beherrschen die Musikerinnen diese schon sehr gut.

Bei den einzelnen musikalischen Beiträgen gehe es jedoch nicht nur allein um das musikalische Können der einzelnen Bands, sondern auch um den Gesamtauftritt und die Bühnenpräsenz. Der Rockbandklasse aus Hoya waren der Spaß und die Freude auf der Bühne auf jeden Fall anzusehen. Mit ihrer ausgeklügelten Performance und einer eigenen Choreografie, passend zu den ausgewählten Songs, darunter „Irgendwie. Irgendwo und irgendwann“ und „Leuchtturm“ von Nena und „Geiles Leben“ von Glasperlenspiel, brachten sie die Stimmung in der Aula zum Kochen. 

„Wir haben uns bewusst für einige Lieder von Nena entschieden, da wir mit den Schülern bereits auf einem ihrer Konzerte waren“, erklärte die Leiterin der Bandklasse, Sabine Wagner. Eigentlich sollte an diesem Tag noch der Chor des Schulzentrums Hoya auftreten. Dieser musste krankheitsbedingt jedoch abgesagt werden.

Vorentscheid „Rosa“-Musikwettbewerb

 © Nala Harries
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Nach dem rund 20-minütigen Auftritt der Rockbandklasse war es kaum zu glauben, dass jedes der 28 Kids erst seit knapp einem halben Jahr ein Instrument spielt. Für ihre Darbietung belohnte sie daraufhin das Publikum mit einem tosenden Applaus und forderte sogar eine Zugabe.

Um der Band noch ein Feedback zu geben, betrat Arne Bär von der Jury im Anschluss noch einmal die Bühne. „Wenn ich die Augen geschlossen habe, dachte ich wirklich, ich sei auf einem Konzert von Nena“, sagte er. Ausschließlich die unsauberen Übergänge zwischen den einzelnen Songs könnte man noch verbessern. „Der Applaus ist das Brot eines jeden Musikers und den könnt ihr ruhig auch etwas länger genießen“, fügte Arne Bär hinzu.

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