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Stadt will Straßen in Hoya sanieren

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Von: Nala Harries

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Die Porphyrplatten – wie hier in der Hinterstraße – haben sich mittlerweile gelockert. Dadurch gestaltet sich die Nutzung sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer problematisch.
Die Porphyrplatten – wie hier in der Hinterstraße – haben sich mittlerweile gelockert. Dadurch gestaltet sich die Nutzung sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer problematisch. © nala harries

Hoya – Der Zustand einiger Straßen in Hoya lässt mittlerweile zu wünschen übrig. Dagegen möchte die Stadt nun etwas unternehmen. Den Startschuss will man jetzt mit dem Austausch der Befestigung des Mittelstreifens in der Hinterstraße, der Stiefelstraße, dem Bakelberg und der Amtsstraße legen. In diesem Zuge soll auch die Wegeverbindung zwischen der Langen Straße und der Promenade saniert werden.

Das beschloss der Rat während seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

„Diese Maßnahmen sind notwendig“, sagte Ratsherr Alexander von Behr (CDU), der auch bei der diesbezüglichen Ortsbesichtigung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses mit dabei war. Wie er weiter erläuterte, seien besonders die im Jahr 1990 ausgebaute Hinterstraße, die Stiefelstraße und der Bakelberg sowie die Amtsstraße „in die Jahre gekommen“. Damals ist die Fahrbahn mit Großpflaster befestigt worden, heißt es in der Beschlussvorlage. Für Fußgänger wurde ein etwa 60 Zentimeter breiter Mittelstreifen aus Porphyrplatten angelegt. Diese haben sich jedoch mittlerweile gelockert. In der Vergangenheit hat man zwar mehrfach versucht, die Platten wieder zu befestigen. Ein nachhaltiger Erfolg blieb allerdings aus. „Die haben sich nicht bewährt“, unterstrich Bürgermeisterin Anne Sophie Wasner.

Daher will die Stadt den Mittelstreifen in allen genannten Straßen jetzt mit Beton- und Kleinpflaster neu befestigen. Dieses wurde bereits im Bereich „Im Park“ verlegt – und der dortigen Mittelstreifen kann nun problemlos sowohl durch Fußgänger als auch durch Radfahrer genutzt werden. Die Kosten für die geplante Maßnahme belaufen sich voraussichtlich auf 45 000 Euro.

Darüber hinaus einigte man sich darauf, die Wegeverbindung zwischen der Langen Straße und der Promenade auf Höhe der Stadtwerke zu sanieren. Dieser Abschnitt sei überwiegend wassergebunden befestigt, geht aus der Beschlussvorlage hervor. Teilweise bestehen zudem beidseitig Einfriedigungen mit Betonfundamenten, sodass das Oberflächenwasser nicht abfließen kann. Im ersten Bereich des Weges ab Lange Straße ist der Weg zwar unter anderem mit Platten befestigt, allerdings sind auch dort desolate Zustände festzustellen, die nach der Sanierung der Vergangenheit angehören sollen. Für diese Maßnahme sind 20 000 Euro eingeplant.

„Wir werden uns nach und nach selbstverständlich auch um die anderen Straßen der Stadt kümmern und diese nicht aus den Augen verlieren“, betonte Friedrich Gilster (SPD) nochmals deutlich.

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