Sprayer beschmieren Bushäuschen / Hundekot auf Pausenhof / Problem mit Müll

Hausmeister verärgert über Vandalismus an Grundschule

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Manchmal liegen die Hundekothaufen direkt neben oder unter den Verbotsschildern.

Von Anne SchmidtkeVandalismus, Müll und Hundekot machen Gunther Gellrich, Hausmeister der Kapitän-Koldewey-Grundschule Bücken und des Kindergartens Sterntaler, zu schaffen. Immer wieder muss er hinter Randalierern aufräumen und den Unrat von Mensch und Tier beseitigen.

Vor wenigen Tagen sprühten Störenfriede Graffiti auf das Bushäuschen. Sie malten mit Farbe Penisse und Hakenkreuze an die Wände. „Das kommt leider immer wieder vor“, erklärt Gellrich. Teilweise schmierten die „Künstler“ ihre Bilder und Schriftzüge mit Mayonnaise und Nutella an die Wände. „Das ist nur eklig.“ Unappetitlich sei auch, dass an der Haltestelle überall Müll herumliege. „Den Abfalleimer habe ich entfernt, nachdem er gebrannt hat. Glücklicherweise konnte ich ihn noch rechtzeitig löschen“, berichtet Gellrich. Er habe beobachtet, dass Personen immer wieder ihren Hausmüll in dem Eimer entsorgt hätten. Oftmals hätten sie ihre vollen Tüten allerdings nicht in den Behälter geworfen, sondern daneben abgestellt. Daher sei die Entscheidung gefallen, den Bottich zu entfernen. Nun würden Jung und Alt ihren Unrat einfach in die Ecken werfen. Oftmals gingen dabei Glasflaschen zu Bruch. „Seitdem Netto da ist, ist das Problem mit dem Müll besonders schlimm“, betont der Hausmeister.

Wenn er die Stunden in der Woche für das Aufräumen zusammenzähle, komme er mindestens auf einen Tag. „Ich habe in der Schule und im Kindergarten genug zu tun – vor allem vor der Einschulung“, klagt er. „Ich hoffe, dass die Bücker verstärkt ein Auge auf das Bushäuschen werfen und die Polizei rufen, wenn es zu Beschädigungen kommt.“

Doch nicht nur der Vandalismus an der Haltestelle, auch der auf dem Schulhof beschäftigt ihn immer wieder. „Unbekannte haben das Lieblingsspielgerät der Kinder, die Reifenschaukel, einfach an den Basketballkorb gehängt“, sagt Gellrich. Zum Glück seien Lehrer und Eltern bereit, ihm zu helfen, das Spielgerät wieder aufzuhängen. „Alleine kann ich das nämlich nicht, das ist zu schwer.“

In den vergangenen zwei Jahren sei es zudem immer wieder vorgekommen, dass die Fußballtore im benachbarten Mühlenbach lagen und das Spielhaus beschädigt war. Zudem fehle dem Schiff „Flotte Forsche“ das Steuerrad und die Glocke sowie der Wasserpumpe der Schwengel. „Die Sachen waren so kaputt. Die konnte ich nicht mehr reparieren“, bedauert Gellrich. Für die Kinder tue ihm das Leid.

Der Hausmeister ärgert sich aber auch darüber, dass Hundebesitzer die Verbotsschilder ignorierten und ihre Vierbeiner auf dem Gelände scheißen ließen. „Manchmal liegen Haufen direkt unter den Verbotsschildern.“

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