Drei Sponsoren und vier angehende Köche

Spendenaktion in Hoya: 72 Portionen Mittagessen für Tafelkunden

Bürgermeisterin Anne Sophie Wasner (links) verteilt Asendorfer Joghurt als Nachtisch: Am Filmhof gibt es ein Mittagessen für angemeldete Leistungsempfänger. Gekocht hatten die vier Auszubildenden des Restaurants Pade in Verden. Mit im Bild: Petra Schulenburg (2.v.l.) und Oliver Wolf (4.v.l.) vom Verein Hafensänger und Puffmusiker.
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Bürgermeisterin Anne Sophie Wasner (links) verteilt Asendorfer Joghurt als Nachtisch: Am Filmhof gibt es ein Mittagessen für angemeldete Leistungsempfänger. Gekocht hatten die vier Auszubildenden des Restaurants Pade in Verden. Mit im Bild: Petra Schulenburg (2.v.l.) und Oliver Wolf (4.v.l.) vom Verein Hafensänger und Puffmusiker.

Hoya – Vier angehende Köche, 72 Portionen Mittagessen, drei Sponsoren und ein gemeinsames Ziel: Bedürftige Menschen mit einer kompletten Mahlzeit zu unterstützen, stand auf der Agenda einer außergewöhnlichen Spendenaktion am Sonnabend in Hoya. Am späten Vormittag hatten sich die Initiatoren von Pades Restaurant in Verden, dem Verein Hafensänger und Puffmusiker und der Stadt Hoya auf dem Parkplatz des Filmhofs versammelt, um ebenjenes Ziel in die Tat umzusetzen.

Vorangegangen war eine Idee Petra Schulenburgs vom Verein, deren kochkünstlerischen Teil Wolfgang Pade und seine vier Auszubildenden in die Tat umsetzten. Jan Hundsdörfer, im dritten Lehrjahr, und drei weitere Auszubildende waren mit Begeisterung bei der Sache, als es galt, Mahlzeiten als Geschenk für jenen Kreis von Menschen zu kochen, die die „Hafenmusiker“ gemeinsam mit der Hoyaer Tafel und dem Diakonischen Werk ausgewählt hatten.

„Wir haben Iberico-Gulasch mit Gewürzreis gekocht“, berichtete er im Gespräch mit der Kreiszeitung. Das besondere Fleisch des spanischen Iberico-Schweins war die Grundlage des Gerichts, von dem die Verdener Auszubildenden 72 Portionen für die Aktion in Hoya zubereiteten, einschweißten und tiefgefroren.

„Das war Teil ihres Ausbildungsprogramms, das wir auch während des Shutdowns aufrechterhalten müssen“, schilderte Ex-Sternekoch Wolfgang Pade der Kreiszeitung. Pade hatte 2010 durch eine Änderung seines Betriebskonzepts auf den vom Gastro-Guide Michelin verliehenen Stern verzichtet.

Der Kreis der Personen, die am Sonnabend in Hoya die von Pade gesponserten Essensportionen abholen konnten, war auf jene Leistungsempfänger eingegrenzt, die über die Tafel und das Diakonische Werk eine entsprechende Information erhalten hatten. Überdies mussten sie sich telefonisch voranmelden. So verschenkten die „Hafensänger“ Wolfgang Pades Spenden-Mahlzeiten an einem eigens dafür eingerichteten Stand auf dem Filmhof-Parkplatz.

Die Stadt Hoya, vertreten durch ihre Bürgermeisterin Anne Sophie Wasner, sorgte für den Nachtisch, bei dem die Empfänger aus drei verschiedenen Sorten des Asendorfer Joghurts wählen konnten.

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