Sommersalon lockt nach Magelsen / Adelheidshof und Atelier bieten Programm

Jam-Session, Leckereien und Kunst zum Anfassen

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Bernd Ohm (links) und Joachim von Lingen (rechts) musizieren mit dem Duo Anne & Davy.

Magelsen - Von Jana Wohlers. „Kunst macht glücklich!“ – Davon ist die Magelser Künstlerin Melanie Pien fest überzeugt. Beim Sommersalon des Kultursalons Magelsen öffnete Pien kürzlich die Türen ihres Kunst-Ateliers. Rund 100 Besucher schlenderten bei Sonnenschein, tollen Angeboten und guter Laune zwischen Adelheidshof und Atelier hin und her.

Für knurrende Mägen hielt Adelheidshof-Inhaberin Friederike Stegemann im idyllischen Café des Hofs eine Kaffeetafel bereit. Bereits am Nachmittag erklangen dort auch die ersten Töne der Jam-Session, eines Treffens verschiedener Musiker, die solo oder zusammen in der Gruppe musizierten.

Bernd Ohm und Joachim von Lingen sowie das Verdener Duo Anne & Davy zeigten, dass für die gemeinsame Freude am Spielen kein monatelanges Proben notwendig sein muss: Sie boten den Gästen eine bunte Mischung verschiedenster Musikstile – frei gespielt und mit einer großen Portion Spaß versehen.

Künstlerisch ging es auch ein Haus weiter zu: Melanie Pien, studierte Kunsttherapeutin und hauptberufliche Künstlerin, hatte zum ersten Mal die Türen ihres Kunst-Ateliers „Meh!“ für einen Tag der offenen Tür geöffnet. Schon früher reiste Pien durch die Region und bot Kunstkurse und Workshops an. „Ich arbeite nicht gerne alleine. Es macht mir Spaß, andere mit Ideen zu inspirieren und ihre Kreativität zu wecken“, sagte sie.

Seit rund drei Jahren nennt die Künstlerin ein idyllisches altes Haus in Magelsen ihr Eigen, in dem sie heute Arbeiten und Treffen zu allen möglichen Themen der Kunst anbietet. Klassische Mal- und Zeichenarbeiten gehören ebenso dazu wie Holzbearbeitungen, Druckworkshops und mehr.

Bei ihren Arbeiten lässt Pien ihrer Kreativität freien Lauf: Selbst aus altem Draht und Teebeutelpapier fertigt sie Kunstvolles an. „Wenn man in einen künstlerischen Prozess eintaucht, vergisst man die Alltagswelt um sich herum. Kunst wirkt ungemein belebend“, findet Pien.

Strikte Vorgaben lehnt sie ab. „Für mich hat jeder Mensch Zugang zu seiner künstlerischen Kreativität. Nur weil jemand nicht zeichnen kann, heißt das nicht, dass er aus einer Holzarbeit nicht etwas Besonderes zaubern kann.“

Gerade deshalb legt die Künstlerin viel Wert auf eine große Vielfalt ihrer Arbeiten und Angebote. Beim Tag der offenen Tür konnten Besucher aber nicht nur Kunsthandwerk bestaunen, sondern sich auch selbst darin versuchen – etwa beim Papierschöpfen, das die beiden Magelser Mädchen Paula und Anne ausprobierten. Aus Kiefer-Zellstoff, Blütenblättern und etwas feinem Glitzer zauberten sie sich ihr eigenes Stück Papier. Die Mädels wollten „eigentlich nur mal schauen, was in Magelsen so los ist“.

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