Grundschulkinder verfolgen gespannt das Theaterstück „(Pi)ratten an Bord“

Seemannsgarn und gefährliche Abenteuer

Vorschulkinder und Schulkinder der ersten und zweiten Klassen der Gretel-Bergmann-Schule Eystrup hatten am Mittwochvormittag viel Spaß bei einer Aufführung des Figurentheaters „Ekke Neckepen“ . Foto: Horst Friedrichs

Eystrup – Zu dritt sind sie stark, selbst bei Windstärke zehn auf hoher See: Schiffsjunge Hinnerk, Schiffspapagei Störtebecker und der Klabautermann sind ein sturmerprobtes Team an Bord. Mit Witz und Verstand überstehen sie auf den sieben Weltmeeren selbst die gefährlichsten Abenteuer. Davon erfuhren Vorschulkinder und Schulkinder der ersten und zweiten Klassen der Gretel-Bergmann-Schule Eystrup am Mittwochvormittag in einer mit viel Humor und Seemannsgarn umwobenen Vorstellung des Langewedeler Figurentheaters Ekke Neckepen in Eystrups Kulturzentrum am Bahnhof.

Eine Theaterstunde lang bereiteten die drei Seefahrer-Kumpel einem jungen Publikum im alten Güterschuppen ein geradezu diebisches Vergnügen mit einer dramatischen Geschichte, betitelt „(Pi)ratten an Bord“. Die OneMan-Show mit drei Puppen, dargestellt von Christoph Bendikowski alias Ekke Neckepen. Während Pseudonym und Theatername an eine norddeutsche Sagengestalt erinnern, die auf dem Meeresgrund lebt und allerhand Schabernack mit den Menschen treibt, verkörpert Christoph Bendikowski in seinem Pirat(t)enstück jenen Schiffsjungen Hinnerk, der von jetzt auf gleich zum Kapitän avanciert, als der eigentliche Amtsinhaber sich vorübergehend selbst beurlaubt.

Was nun schon in der Straße von Gibraltar passiert, sprengt kindliche Vorstellungswelten auf höchst amüsante und turbulente Weise. So kamen die Mädchen und Jungen im Eystruper Güterschuppen aus Jubel und Klatschen kaum heraus, als Hinnerk und seine Mitstreiter Störtebecker und der Klabautermann – alle dargestellt von Christoph Bendikowski in brillanter schauspielerischer Leistung – das wilde Piratengeschehen an Bord entfalteten. Die Reaktionen der jungen Zuschauer reichten dabei von atemlos gespanntem Lauschen bis hin zu lautstarkem und erleichtertem Beifall, wenn sich eine dramatische Szene in Wohlgefallen auflöste.

Mit unendlichem Einfühlungsvermögen entwickelte Christoph Bendikowski eine kindgerechte Seefahrergeschichte – garniert mit seinem Akkordeonspiel und Musik und Geräuschen aus den Lautsprecherboxen. So verging die Zeit im Flug, nachdem Horst Müller-Kuntzer vom veranstaltenden Heimatverein das junge Publikum nach seinem zum Glück regenfreien Weg von der Schule zum Güterschuppen begrüßt hatte.  hfr

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