Fünf Schüler ins Krankenhaus gebracht

Schulzentrum Hoya: Stinkbombe führt zu Großeinsatz 

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Eine Stinkbombe sorgte am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz an der Oberschule in Hoya.

Hoya - Von Anne Schmidtke. Zu einem Großeinsatz kam es am Mittwochmorgen an der Oberschule Hoya. Zwei Schüler hatten gegen 9.45 Uhr auf einem Flur im Gebäude zwei eine Stinkbombe geworfen.

Mehrere Rettungswagen standen auf dem Gelände der Oberschule bereit, um 36 Schüler zu behandeln.

In der Folge mussten 36 Schüler vor Ort behandelt und fünf in Krankenhäuser gebracht werden. Eine ernsthafte Gesundheitsgefahr bestand laut Cord Steinbrecher, Pressesprecher des Landkreises Nienburg, aber nicht. Die Mädchen und Jungen hätten überwiegend Panikattacken oder bereits Atemwegsvorerkrankungen, zum Beispiel Asthma, gehabt.

„Der Hausmeister hatte einen nicht definierbaren Geruch festgestellt“, sagte Marc Henkel, Pressesprecher der Feuerwehr Nienburg. Da der Verdacht nahelag, dass es sich um Buttersäure handle, seien Notfallpläne in Gang gesetzt worden.

Der ABC-Zug der Feuerwehr gab Entwarnung: Eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung lag durch die Stinkbombe nicht vor.
Die Stinkbombe ging im Gebäude 2 der Oberschule Hoya hoch.

Daraufhin fuhren zahlreiche Rettungswagen aus den Landkreisen Nienburg und Verden zur Schule. Zudem kamen viele Feuerwehrkräfte und Polizisten zum Einsatzort. Dort ermittelte der ABC-Zug der Feuerwehr Nienburg, dass es sich um kein gefährliches Gas gehandelt habe. 

Steinbrecher sagte, dass die Schüler Scherzartikel geworfen hätten. Die Schule schickte alle Mädchen und Jungen nach dem Großeinsatz nach Hause. Am Donnerstag soll der Unterricht wieder regulär stattfinden. Falls das doch nicht klappt, erhalten Eltern und Schüler rechtzeitig Infos auf der Homepage des Landkreises oder über die Schulausfall-App des Landkreises.

Bereits vor dem Vorfall in der Oberschule war eine Stinkbomben-Ampulle im benachbarten Gymnasium zerbrochen. Eine zweite, die die Schüler ebenfalls geworfen hatten, ging nicht kaputt. „Durch schnelles Lüften ist dort nichts passiert“, sagte Steinbrecher.

asc

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